Gerhard Mercator (1512–1594) gilt als der Begründer der
modernen Kartographie. John Vermeulen beschreibt den Menschen hinter dem
brillanten Wissenschaftler, sein Lebensdrama, seinen Kampf gegen Intrigen und
Ignoranz in dem Jahrhundert, in dem die Welt neu erfunden wurde.
Er gilt als der »Prinz der Weltbeschreiber«: Mit seiner Erfindung der
»Mercator-Projektion« gelang es erstmals, die Kugelform der Erde auf eine
zweidimensionale Karte zu übertragen. Seine Karten haben die Welt verändert und
die Meere für die Seefahrt sicherer gemacht.
Die Rede ist von Gerhard Mercator (1512–1594), Humanist, Gelehrter und
Kosmograph, dessen Leben eines der wohl aufregendsten Jahrhunderte umfaßt, eine
Zeit des Aufbruchs und der Veränderungen, der Entdeckungsreisen – und der
gnadenlosen Inquisition.
Ihr fiel auch Mercator zum Opfer: der »Lutherei« angeklagt, saß er mehrere
Monate hinter Kerkermauern; seine Freilassung verdankte er einflußreichen
Gönnern am Hofe Karls v. Danach verließ er das niederländische Löwen und suchte
mit seiner Familie Zuflucht im liberalen Duisburg, wo er seine wichtigsten Ideen
entwickelte.
Wie schon in seinen historischen Romanen über Bruegel und Bosch verbindet John
Vermeulen auch hier Fakten und Fiktion. Er schrieb keine distanzierte
Biographie, sondern läßt den Leser das Lebensdrama eines Mannes miterleben, der
gegen Intrigen und Ignoranz kämpfen mußte, der sich in einer problematischen Ehe
aufrieb, sechs Kinder großzog, von denen ihn nur eines überlebte, der spät zur
wahren Liebe seines Herzens fand – so wie er auch erst in hohem Alter die
Früchte seines Schaffens ernten durfte.
Das Buch für die Freunde des unterhaltsamen historischen Romans und für alle
Suchtleser!
ÜBER DEN AUTOR:
John Vermeulen wurde 1941 in einem Dorf bei Antwerpen geboren. Neben seiner
journalistischen Arbeit ist er in Belgien vor allem als Romanautor bekannt. Er
schreibt bereits seit seiner frühesten Jugend und hat bisher mehr als 20 Romane,
Jugendliteratur, Drehbücher und Kurzgeschichten publiziert.