Der Hamburger Hafen wird in diesem Jahr 819 Jahre alt. Vom 9. bis zum 12. Mai werden neben Kriegs- und Museumsschiffen vor allem historische Windjammer und Luxus-Kreuzfahrer an den Landungsbrücken zu bestaunen sein. Finnland präsentiert als Partnerland Kultur und Kulinarisches.
Drei Windjammer und fünf Kreuzfahrtschiffe sollen zu Attraktionen des 819. Hamburger Hafengeburtstages werden. Vom 9. bis zum 12. Mai werden die historischen Großsegler „Sedov“, „Mir“ und „Kruzensthern“ an den Landungsbrücken erwartet, teilte die Hamburg Messe am Montag mit. Das Flair der Kreuzfahrtwelt bringen die luxuriösen Schiffe „Delphin“, „Delphin Voyager“, „Albatros“, „Amadea“ und „Fram“ in den Hafen. Partnerland des viertägigen Spektakels, das zu den größten Hafenfesten der Welt gehört, ist in diesem Jahr Finnland. Das skandinavische Land präsentiert sich mit Kultur und Spezialitäten an der Kehrwiederspitze.
Die Deutsche Marine ist mit den Fregatten „Lübeck“ und „Mecklenburg-Vorpommern“ sowie dem Minenjagdboot „Fulda“ vertreten. Traditionsgemäß geht das Hamburger Museumsschiff „Cap San Diego“ während des Festes auf Fahrt. Das maritime Gedränge auf dem Wasser wird von Booten der Feuerwehr, der Wasserschutzpolizei, von Zoll und THW, zahlreichen Traditions- und Museumsschiffen, Hadag-Fähren sowie Segel- und Motoryachten komplettiert.
Eröffnet wird der Hafengeburtstag mit einem ökumenischen Gottesdienst im Michel (9. Mai, 15 Uhr), anschließend gibt es die Einlaufparade zu sehen. Zum Ende der viertägigen Feier laden die Philharmoniker der Staatsoper Hamburg zum Konzert in der Laeiszhalle (12. Mai, 14 Uhr). Bei der Auslaufparade ab 16.00 Uhr verabschieden sich dann die schwimmenden Gäste wieder von Hamburg.
Am diesjährigen Hamburger Hafengeburtstag wird eine noch größere Anzahl von Marineschiffen teilnehmen als in den Jahren zuvor. Die Fregatten der Bundesmarine "Mecklenburg-Vorpommern", die "Lübeck" sowie eine spanische Fregatte würden an dem Fest im Mai teilnehmen, sagte der Protokollchef des Landeskommandos der Bundeswehr in Hamburg, Christian Siglow, zu NDR 90,3. Hinzu kämen ein Minensuchboot sowie ein finnischer Minenleger. Ursprünglich geplant war auch der Besuch eines US-Kriegsschiffes. Doch aus Sicherheitsgründen werden die Amerikaner wahrscheinlich nicht nach Hamburg kommen. Gefeiert wird vom 9. bis 12. Mai aber nicht nur der Hafen, sondern auch die 50 Jahre alte Städtepartnerschaft zwischen Hamburg und Marseille. Daher hofft die Bundeswehr noch auf den Besuch eines französischen Marineschiffes.
Wie NDR 90,3 berichtete, werden zudem drei Großsegler - die "Mir", die "Krusenstern" und die "Sedov" - an dem maritimen Spektakel teilnehmen. Der deutsche Star unter den Großseglern, die "Gorch Fock", wird es aber nicht schaffen: Das Segelschulschiff der Bundesmarine liegt bis Ende April in einer Werft in Elsfleth (Niedersachsen) und muss anschließend noch ausgerüstet werden. Die frisch renovierte "Gorch Fock" wird vom 5. bis zum 7. September nach Hamburg kommen.