06.09.2006 Agrarministerium der Ukraine nimmt Kontakt mit Inmaris auf

Ein erster Lichtblick für die Khersones und Inmaris

 
Inmaris hat vom ukrainischen Ministerium für Agrarpolitik eine schriftliche Einladung nach Kiew zur Regelung der Lage um das Segelschulschiff KHERSONES erhalten. In der Einladung bekundet das Ministerium das Bestreben, weiterhin mit Inmaris und der KHERSONES als Schulschiff zu arbeiten. Inmaris wird dem Ministerium wie angefordert dieser Tage Regelungsvorschläge für die Weiterbetreibung des KHERSONES-Projektes machen. Parallel dazu hat es heute auch eine positive Kontaktaufnahme zwischen dem Insolvenzverwalter der Firma White & Case und einem Vertreter der ukrainischen Botschaft in der Bundesrepublik Deutschland gegeben.

01.09.2006 Die Mir ist in Wilhelmshaven

Als schnellster Großsegler der Welt gilt das russische Schulschiff „MIR“. Wilhelmshavener und ihre Gäste haben die Gelegenheit, sich an Bord des Dreimasters den Wind um die Nase wehen zu lassen. Die Wilhelmshaven Touristik & Freizeit GmbH bietet einen Törn an, der am Sonntag, dem 3. September 2006, hinaus auf die Nordsee führt.

Das Segelschulschiff "MIR" unter der Führung von Kapitän Yuri Galkin kommt mit einer Besatzung von 142 Personen, davon 97 Kadetten, aus Zeebrügge und wird am Freitag, 1. September 2006, um 17 Uhr am Bontekai festmachen. Um 18 Uhr erfolgt die offizielle Begrüßung durch Oberbürgermeister Eberhard Menzel.

24.08.2006 St. Petersburg

Wohl jeder Trainee hat sie besucht....

 - Lichterloh brannte die blaue Hauptkuppel des Kulturdenkmals im Stadtzentrum von St. Petersburg - und die Feuerwehrleute mussten zunächst tatenlos zusehen.

Kathedrale in Flammen: Kuppel bricht zusammenMan habe die Flammen nicht löschen können, weil sie zu hoch gewesen seien, sagte ein Behördensprecher der Nachrichtenagentur Interfax zufolge. Ein Augenzeuge berichtete, die Feuerwehrleitern hätten nicht bis zur Spitze der Kirche gereicht. Das Feuer breitete sich so immer weiter aus und griff auch auf andere Kuppeln über. Schließlich stürzte die mächtige Hauptkuppel in sich zusammen. Ein tragischer Verlust - die Kuppel war eine der größten Holzkonstruktionen dieser Art in Europa. Auch vier kleinere Kuppeln wurden zerstört.

Die Grundmauern des eindrucksvollen Gebäudes blieben dagegen unversehrt. Außerdem konnten alle Kirchenschätze vor den Flammen in Sicherheit gebracht werden, teilte ein Sprecher der Behörde zum Schutz russischer Kulturgüter mit. Dies war auch der spontanen Hilfe von Passanten zu verdanken. Sie hatten in verzweifelter Eile bei der Rettung wertvoller Werke aus der renommierten Kunst- und Ikonensammlung der Kathedrale, in der auch die Militäruniformen von Zaren aus dem 19. Jahrhundert aufbewahrt werden, geholfen. Im Wettlauf gegen das Feuer trugen die Menschen zahllose Gegenstände aus der Kirche.

Die Dreifaltigkeitskathedrale im Zentrum von St. Petersburg wurde von 1828 bis 1835 im spätklassizistischen Stil erbaut. Nach Einschätzung der St. Petersburger Stadtregierung wird der Wiederaufbau des Kulturdenkmals bis zu zwei Jahre dauern.

Die Kathedrale mit ihren blauen Kuppeln im Zentrum der zweitgrößten Stadt Russlands zog jedes Jahr tausende Touristen an. In Sowjetzeiten wurde die Kathedrale als Lagerhaus genutzt. Erst 1990 wurde sie der russisch-orthodoxen Kirche zurückgegeben.

Passanten tragen Kunstschätze aus der Kathedrale

fok/Reuters/dpa/AP

Baltic Sail: Die Schiffe sind da

Bei strahlend blauem Himmel und angenehmen Temperaturen liefen am Donnerstag rund 40 Großsegler in Travemünde ein. Im Rahmen der "Baltic Sail" laden sie bis Sonntag zum Mitsegeln ein. An Land wird natürlich kräftig gefeiert.

Neu sind in diesem Jahr die originellen Thementörns, die beim Mitsegeln an Bord der Segeloldtimer für Begeisterung bei den kleinen und großen Segelfans sorgen. Der ehemalige Fischkutter SS "Jane" lädt z.B. die ganze Familie am 26. August zum "Family Day" ein und der deutsche 3-Mast-Gaffelschoner "Sunthorice" bietet am 27. August mit seinem "Piraten-Schatz-Sucher-Törn" ein besonderes Borderlebnis für alle Kinder, die später mal Seeräuber werden wollen. Auf der "Antigua" sorgen am 26. August Crewmitglieder als Käpt’n Blaubär und Hein Blöd für viel Spaß beim "Chaostörn" und die "Victor Jara" geht ebenfalls am 26. August am Stülper Huk vor Anker, um mit dem tatendurstigen Piratennachwuchs auf der einsamen Insel einen echten Schatz zu suchen, Stockbrot zu backen und leckere Würstchen zu grillen.


Die Lisa von Lübeck begrüßte mit Kanonenschüssen die Gäste vor Travemünde.

Der Gaffelschoner "Gotland" lockt die großen Piraten mit einem "maritimen Brunch" und der Motorsegler MSS "Alte Liebe" läuft aus zum "Sunset-Törn" mit romantischer Abendstimmung. Eine unvergessliche Geburtstagsfeier auf hoher See, einen aufregenden Betriebsausflug an Bord oder ein exklusives Firmenincentive bietet die Vollcharter für Gruppen z.B. an Bord des Zweimast-Schoners "Marie Galante" und des ehemaligen Kriegsfischkutters "Solvang". Ein wirkliches "Schnäppchen" ist der Halbtagestörn an Bord der wunderschönen Brigg "Mercedes" am 26. und 27. August von 14 bis 17 Uhr für Euro 35,00.

Für historisches Flair und einen Einblick in das Leben der Neuzeitwikinger sorgt der Lübecker Weltumsegler Burghard Pieske mit seinen drei Wikingerschiffen, die an der Nordermole von Travemünde anlegen. Besucher haben die einmalige Gelegenheit, mit den Wikingerschiffen im Hafen und Strandnähe zu rudern. Höhepunkt der Wikingeraktion werden die Fackelfahrten der Gäste-Wikinger sein, die täglich um 21 Uhr von der Nordermole aus starten. Auch die chinesische Hochseedschunke "Kublais Khan II" gehört zu den Exoten der "Baltic Sail"-Familie. Nachdem ein schwerer Zyklon im Dezember 2002 350 Seemeilen vor Singapur den Vorgänger "Kublais Kahn" auf seiner Marco-Polo-Tour versenkt hatte - zum Glück konnte die Crew von zwei Öltankern gerettet werden – wurde eine indonesische Pinisi, entfernt mit einer Dschunke verwandt, zur "Kublais Kahn II" umgebaut.


Die Kublais Kahn II war einer der ersten Segler, die in Travemünde einliefen.


Gern gesehene Gäste auf der "Baltic Sail Travemünde" sind natürlich auch die nicht segelnden Traditionsschiffe: Am Sonntag, 27. August, wird die Barkasse SW 2 der Gesellschaft Weltkulturgut Lübeck e.V. 10-18 Uhr stündlich Hafenrundfahrten anbieten, Anleger: Fischerhafen/Fischereikai, (Teilnahme auf Spendenbasis). Am Samstag, 26. August, und Sonntag, 27. August, ist der Schlepper "Titan" ( Baujahr 1910) des Museumshafens zu Lübeck im Fischereihafen zu Gast und lädt zum Open Ship ein. Der Seenotkreuzer "Vormann Jantzen" der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger und das umgebaute Tauch- und Expeditionsschiff MS "Fritz Reuter", das hauptsächlich zum Wracktauchen eingesetzt wird, sind am Anleger Kohlenhof (Priwallseite) ebenfalls zu besichtigen.

Maritime Kunst wird im Kreuzfahrtterminal am Ostpreußenkai geboten, Öffnungszeiten der Ausstellung: 24. und 25. August von 12-18 Uhr und 26. August von 10-18 Uhr. Zu sehen sind "Bilder vom Segeln" der Travemünder Künstlerin Frauke Klatt, maritime Motive des Fotografen Hauke Theiler aus Wilhelmshaven unter dem Motto "Gesichter der Seefahrt" mit Portraits russischer Matrosen und Kadetten sowie "Schiffe & Meer" des niederländischen Skippers und Künstlers Wigle Engelsma. Sein Segelschiff "De bruine Beer" liegt am Fischereikai neben der "Lisa von Lübeck", bei schönem Wetter heißt Wigle Engelsma Gäste zu einer Mal-Aktion an Bord herzlich willkommen.

Eine kulinarische Landmeile vom Fischereihafen bis zur Nordermole stillt den Seebärenhunger mit maritimen Leckerbissen. Ein Besuch des urigen Fischereihafens, in dem ein Großteil der Baltic Sail-Flotte liegt, sorgt für fangfrischen Fisch auf dem Mittagstisch. Hier erklingen die schönsten Seemannslieder rund um die sieben Weltmeere und die Shantychöre laden zum Mitsingen ein. Am Freitag- und Samstagabend laden die Gastronomen zur Hafenparty ein.

Beim Bummel über den Kunsthandwerkermarkt und das mittelalterliche Markt-Spektakel an der Travepromenade gibt es für die Sehleute vielerlei zu entdecken: Traditionelles Handwerk, Markttreiben und Musik aus längst vergangener Zeit, als die Koggen und heutigen Traditionssegler auf der Ostsee noch als Fracht- und Handelsschiffe ihren Dienst taten und durch den regen Seehandel zum Reichtum und Ruhm der "Königin der Hanse" beitrugen. Künstler und Kunsthandwerker vom Scherenschleifer bis Glasbläser, Münzsäger, Bernsteinschleifer und Schmied präsentieren auf dem Kunsthandwerkermarkt ihr hochwertiges und traditionelles Handwerk. Mehr als 80 Handwerker- und Gastronomiestände sind beim mittelalterlichen Marktspektakel dabei: Wippdrechsler, Schwarzschmied, Reepschläger, Zinngießer und viele andere Handwerkskünste entführen ins historische Zeitalter. Auf dem mittelalterlichen Kinderprogramm stehen u.a. ein Kinderritterturnier, Bogenschiessen, ein Fahrt mit dem handbetriebenen Karussell und Armbrustschießen. Für Musik und Unterhaltung sorgen Musikgruppen, Jongleure und Gaukler.

 

Rund 40 Segelschiffe liefen am Donnerstag in Travemünde ein. Fotos: JW

Rund 40 Segelschiffe liefen am Donnerstag in Travemünde ein. Fotos: JW

Tall Ships Race 2006 vom 06. Juli bis zum 22. August 2006

Der "Swan fan Makkum" kann ausruhen,

die Ruder stehen still.

Galeon an Galeon liegen die Schiffe im Hafen,

der Wettstreit ist vorbei.

Die Schiffe liegen am Kai

(Photos von Karl-Josef Kluge aus Niederkassel)

Letztendlich waren alle wieder Sieger bei dieser großartigen Veranstaltung, die am 6. Juli in Saint Malo  begann; das erste Rennen startete vor Torbai (UK) und ging bis Lissabon. Von dort gemeinsam ohne Konkurrenz nach Cadiz und zurück nach La Coruña. Das zweite Rennen endete in Antwerpen.

Gewinner der Freundschaftstrophäe 2006 ist die "Juan de Langara" aus Spanien

zusätzlich bekam die Mannschaft die Jubiläumsflagge vom 50. Jubiläums des TSR

Die Veteranen von 1956 hatten ihren letzten großen Auftritt.

Die "Danmark" verlässt als erste den Hafen von Antwerpen; mit der Parade of Sail ging das 50. Tall Ships Race zu Ende.

(Ergebnisse und Berichte vom TSR 2600 unter TSR2600)

19.08.2006 Die Sedov ist bis zum 23. in Hammerfest

Photo - Berthel Riemer

15.08.2006 Kaliningrad: Großsegler „Krusenstern“ wieder zu Hause

Kaliningrad. Die „Krusenstern“ liegt wieder in ihrem Heimathafen Kaliningrad. Am 14. August macht die Viermastbark, eines der größten Segelschiffe der Welt, an der Pier im Fischereihafen fest. Im Kielwasser liegen über 45 000 Seemeilen einer Weltumsegelung, die den legendären P-Liner (ex Padua) durch die härtesten Seegebiete der Welt führte.
Unter anderem rundete die „Krusenstern“ das berüchtigte Kap Horn, machte in 23 Häfen in 17 Ländern fest und nahm „nebenbei“ an mehreren Regatten teil.


13.08.2006 Die Sedov ist auf dem Weg nach Hammerfest

Hammerfest

Die fast nördlichste Stadt der Welt liegt auf 70° 39‘ 48‘‘, ein Prädikat, das auf Touristen Magnetwirkung ausübt. Bunte Holzhäuser verteilen sich im Halbkreis um die Bucht auf dem schmalen Streifen, den Berg und Meer frei lassen. Das Stadtbild wirkt zweckmäßig, schmucklose Nachkriegsarchitektur, da auch Hammerfest am Ende des Zweiten Weltkriegs beim Rückzug der deutschen Truppen in Schutt und Asche gelegt wurde. Im eisfreien Hafen (dank des Golfstroms) liegen Fischkutter, Frachter und Versorgungsschiffe für die Bohrinseln draußen im Tromsøflaket. Direkt am Kai die Fischfabrik Findus – größter Arbeitgeber mit eigener Trawlerflotte. In Hammerfest zu leben bedeutet Abgeschiedenheit, denn zur nächst größeren Stadt Kirkenes oder Tromsø sind es mindestens 500 Kilometer! Zwei Mal am Tag legen die Schiffe der Hurtigroute am Kai an.

Von Ende November bis Ende Januar, im Polarwinter, ist in Hammerfest die Sonne nicht zu sehen. Der Schnee reflektiert zwar am Tag die Lichter von Mond und Sternen, doch dunkel bleibt es trotzdem. So bekam Hammerfest als erste Stadt in Norwegen 1890 elektrische Straßenbeleuchtung. Was denken Sie, warum in der dunklen Zeit nicht geheiratet wird?. "Weil dann die Hochzeitsnacht zu lang ist", so spaßen die Einwohner gerne. Jedes Jahr wird der Tag gefeiert, an dem die Sonne zum ersten Mal wieder über den Horizont schielt, dann haben die Kinder sogar schulfrei. Im Sommer geht die Sonne dafür zwei Monate lang nicht unter – dann kommen zu den 10.000 Einwohnern noch rund 5000 Rentiere von den Samen aus Karasjok und Kautokeino in die Gemeinde. Hier haben sie ihre Sommerweiden und fressen nicht selten auch die Blumen in den Parkanlagen ab.

Ablegen der Sedov in Longyearbyen

12.08.2006 19:00 Uhr Ankunft der Sedov in Longyearbyen  auf Spitzbergen

Longyearbyen  auf Spitzbergen

78°13' N / 15°39' E

Photo: Svein Nordahl - Longyearbyen

Am Samstag den 12.08.2006 wird die Sedov in Longyearbyen auf Spitzbergen erwartet. Sonntag von 11 bis 16 Uhr ist "Open Ship" für die ca. 1.800 Bewohner der Stadt.

Spitzbergen - Svalbard - Grumant - Die kalte Küste

Für uns Spitzbergen, für die Norweger Svalbard, für die Russen Grumant heißt es einfach nur die kalte Küste.

Was liegt zwischen dem Nordkap und dem Nordpol? Ganz einfach: das nördlichste Postamt, die nördlichste Fußgängerzone, das nördlichste Museum und das nördlichste Restaurant der Welt! Vier Superlative, vier große Inseln: Spitzbergen, Nordaustlandet, Edgeøya und Bjørnøya.

Gemeinsam mit einigen kleineren Inseln bilden sie die Inselgruppe Svalbard, was übersetzt "Die kalte Küste" bedeutet. 63.000 Quadratkilometer umfasst der arktische Archipel am 80. Breitengrad, ein Gebiet fast so groß wie Belgien, die Niederlande und Luxemburg zusammen. Mit rund 3.000 Einwohnern, 3.000 Eisbären und fünf Monaten völliger Dunkelheit ist Svalbard die letzte Wildnis Europas.

Barents, Longyear, Wikinger und Russen

Im Mai des Jahres 1596 entdeckte der Niederländer Willem Barents die Inselgruppe an der Grenze zum Nordpolarmeer. Nun, das ist die offizielle Version, denn schon im Jahr 1194 wird "Svalbardi funndin" in isländischen Erzählungen erwähnt. Wie so oft waren die Wikinger vermutlich auch hier die Ersten.

Seit Barents "Entdeckung" haben Walfänger, Walrossjäger, Expeditionen, Abenteurer und Bergleute ihre Spuren auf Svalbard hinterlassen. Vor allem in den letzten hundert Jahren spielte der russische und norwegische Kohlebergbau eine bedeutende Rolle in Svalbard.

Mit dem Spitzbergen-Vertrag von 1920 wurde die Inselgruppe demilitarisiert und unter norwegische Verwaltung gestellt. In der Folgezeit sind 40 Staaten, darunter auch die Bundesrepublik Deutschland, dem Vertrag beigetreten. Durch diesen Vertrag genießen alle Bürger dieser Länder die gleichen Rechte auf Svalbard wie Norweger und alle Mitgliedstaaten haben Zugriff auf die Bodenschätze der Inseln.

Von diesem Recht machte neben Norwegen jedoch nur Russland gebrauch, dessen Gruben in Barentsburg und Svea liegen. Der Hauptsitz der Norweger befindet sich im etwa 1.800 Einwohner zählenden Grubenort Longyearbyen. Dort steckte einst ein gewisser Mr. Longyear aus Michigan seine Claims ab.

Die Bevölkerung Longyearbyens im März 2006 bei der 100 Jahrfeier der Stadt

Politische Probleme gab es auf der arktischen Inselgruppe eigentlich nie. Sicherlich hat dazu auch der Umstand beigetragen, dass Svalbard keine Ureinwohner hat. "Eigentlich" deshalb, weil das strategisch bedeutende Spitzbergen am Tor zum russischen Eismeer im Jahr 1941 von deutschen Truppen besetzt und 1942 von einem deutschen Flottenverband beschossen wurde, nachdem die norwegische Fritham Expedition die Insel 1941 zurückerobert hatte.

Spitzen und Gletscher

Auf Spitzbergen gibt es tatsächlich sehr viele spitze Berge. Im Westen der Inselgruppe überwiegen Gesteine aus dem Erdaltertum (Paläozoikum) mit ausgeprägter Faltung. Das Relief ist dort unruhig und von schroffen Bergen mit zahllosen Spitzen, Graten und Karen charakterisiert.

Rund 60 Prozent der Inselgruppe ist vom ewigen Eis der arktischen Gletscher bedeckt. Sie durchfließen ganze Talsysteme, überwinden Pässe und bilden zusammengenommen den Gletschertypus des so genannten Eisstromnetzes.

In den vergangenen Eiszeiten waren Eisstromnetze in vielen Hochgebirgen der Erde in vergleichbarer Weise entwickelt. Somit bietet Svalbard in gewisser Weise einen faszinierenden Blick in die Vergangenheit.

Weiße Riesen und Luftattacken

Dass man außerhalb der Siedlungen Svalbards stets mit dem geschulterten Karabiner umherläuft, hat nichts mit "Wildwest im hohen Norden" zu tun. Es ist sogar offiziell verboten, ohne Waffe eine Ortschaft zu verlassen. Denn es besteht immer die Gefahr, dem König der Arktis zu begegnen, dem Eisbären.

Unfälle gab es schon einige, obwohl sich die Tiere eher im Osten der Inselgruppe oder auf dem Packeis aufhalten. Wegen dieser Gefahr kann man auch ohne Waffenschein für maximal vier Wochen ein Gewehr mieten. Schießen sollte man aber schon können. Wer glaubt, einem angreifenden Eisbären zu Fuß entkommen zu können, weil er durch die Kälte vielleicht steif und unbeweglich sein könnte, der irrt gewaltig.

Die schwarze Haut des Bären nimmt jedes Quäntchen Wärme bestens auf und das dicke Fell schütz den weißen Riesen vor großen Wärmeverlusten. Als Nahrung bevorzugt ein Eisbär zwar eher Robben, aber ein unbewaffneter Tourist könnte für ihn durchaus hin und wieder reizvoll sein.

Nicht tödlich, aber recht schmerzhaft können Begegnungen mit anderen tierischen Zeitgenossen auf Svalbard ausgehen. In der Brutzeit sind die Küstenseeschwalben sehr angriffslustig. Daher darf man sich als "Inselneuling" nicht wundern, wenn zum Beispiel an Fahrrädern lange dünne Stangen montiert sind. Sie dienen sozusagen als "rotes Tuch" für die "Tiefflieger" und lenken die Angriffe vom Radfahrer ab.

Forschung und Forscher

Forschung spielt auf Spitsbergen eine bedeutende Rolle. Der norwegische Ort Ny Ålesund ist heute ein internationales Zentrum der modernen Arktisforschung. 15 Nationen sind hier tätig. Das Alfred-Wegener-Institut für Polarforschung in Bremerhaven (AWI) unterhält in Ny Ålesund die 1991 eingeweihte Koldewey-Station.

Sie bietet Forschungsmöglichkeiten für Wissenschaftler aus der Biologie, Chemie sowie Geo- und Atmosphärenphysik. Die Koldewey-Station und die norwegische Sverdrup-Station sind die einzigen ganzjährig besetzten Stationen in Ny-Ålesund. Das AWI führt hier ein umfassendes, mit den Norwegern abgestimmtes Messprogramm durch.

Neben meteorologischen Daten werden zum Beispiel die Eigenschaften des Permafrostbodens dauernd erfasst. Ein Schwerpunkt der Forschung war von Anfang an die Beobachtung der Ozonschicht und die Messung der am Ozonabbau beteiligten Spurenstoffe. Anders als in der Antarktis, konnte in der Arktis bislang jedoch kein nennenswerter Ozonabbau festgestellt werden.

Die hohe Qualität dieser Messungen erlaubte 1994 die Aufnahme der Koldewey-Station in das globale Netzwerk zur Beobachtung stratosphärischer Veränderungen (Network for the Detection of Stratospheric Change, NDSC). Während die atmosphärischen Projekte vornehmlich im Winter und Frühjahr stattfinden, steht die Koldewey-Station im Sommer im Zeichen biologischer Untersuchungen.

Die Spannweite reicht von den Lebensgemeinschaften der Algenwälder im Königsfjord bis zu den im Dauerfrostboden lebenden Bakterien. Die Arbeit auf Svalbard hat jedoch einen kleinen Haken: 24 Stunden Helligkeit im Sommer bescheren einen zwölf Stunden Arbeitstag. Und was macht der Forscher bei fünf Monaten völliger Dunkelheit in seiner Freizeit? Er geht zur Sporthalle oder in die Videothek.

02.08.2006 Die Sedov ist auf dem Weg nach Spitzbergen

Auslaufen Tromsoe 14:15 Uhr

30.07.2006 die Sedov ist in Tromsoe

Open Ship in Tromsoe

Ankunft um 00:50 Uhr

Leider nur kleine Photos, aber die Webcamera gibt nicht mehr her.

28. und 29.Juli 2006 Tall Ships Race in Cadiz 2006 - ein Fest in Licht und Farben

Die Flotte verläßt Cadiz angeführt von der "Juan Sebastian Elcano", Schulschiff der spanischen Marine

Abschiedsfeuerwerk am 28. Juli

26.07.2006 Der Kreis hat sich geschlossen...

Die Kruzenshtern ist von Ihrer Weltumsegelung zurück in Bremerhaven

26.07.2006 ...erreichen uns Bilder aus Lissabon und Cadiz

Begrüßung der Flotte in Cadiz am 26.07.2006

Auslaufen der Flotte aus Lissabon am 23.07.2006

25.07.2006 „Magdalene Vinnen“ als 4000-Teile-Modell

Die große Zeit der Segelschiffe wird wieder lebendig, wenn Henk Buresch aus der Schwalbenstraße (Barmstedt) das Modell der Viermastbark „Magdalene Vinnen“ aus dem Keller holt. Etwa tausend Arbeitsstunden brauchte der ehemalige Gemeindegärtner, um sein Traumschiff zu bauen.
 


„Es war eine Gedulds- und Geschicklichkeitsarbeit, denn schließlich mussten 4000 Einzelteile eingepasst werden“, so der 84-Jährige. Die Pläne besorgte er sich für viel Geld in England. Zuerst wurde der Schiffsrumpf in Spantenbauweise hergestellt und mit Bleigewichten beschwert. Nachdem der Hilfsmotor eingebaut war, begann der schwierige Teil der Arbeit. Die Aufbauten, Masten und Rahsegel mussten platziert werden. Die Takelage und die zahlreichen Wanten verknotete Buresch seemännisch.

Das schwimmfähige Modell im Maßstab 1:67 ist 1,83 Meter lang und 1,07 Meter hoch. Es wiegt immerhin 30 Kilogramm. Auf dem Krupunder See führte Buresch „sein Schiff“ vor und ließ es funkferngesteuert segeln. Die Manöver führte er dabei so exakt durch, dass man glauben möchte, die Viermastbark werde von einem Motor angetrieben.

Sicherlich war dem Hobby-Schiffbauer gar nicht bewusst, welch ein berühmtes Schiff er als Modell nachbaute. Das Original mit Heimathafen Hamburg hat eine lange Geschichte: Die „Magdalene Vinnen“ wurde 1921 in Kiel als Handelsschiff gebaut und beförderte unter finnischer Flagge Salpeter von der Westküste Südamerikas nach Europa. 1936 erwarb der Norddeutsche Lloyd die Viermastbark, taufte sie in „Kommodore Johnson“. Nach dem Krieg kam der Großsegler als Reparationsgut in die Sowjetunion. Unter dem Namen „Sedov“ diente sie als Ausbildungsschiff.

Mit einer Segelfläche von 4200 Quadratmetern ist die Viermastbark das größte Segelschulschiff der Welt. Das mittlerweile 85 Jahre alte Schiff kreuzt derzeit auf traditionellen Kursen in der Arktis und findet auf Windjammer-Paraden begeisterte Anhänger. Kürzlich diente es als Kulisse für einen Film über den Untergang der „Pamir“.

Der Modellschiffbau ist nur eines der Hobbys des Gärtners. Auf dem Dachboden seines Einfamilienhauses hat er seine Modelleisenbahn aufgebaut. Sie umfasst 30 Lokomotiven und 100 Reisezug- und Güterwagen. Gern beschäftigt er sich mit Laubsägearbeiten und baut Vogelhäuser. Zum Ausgleich setzt Henk Buresch sich an das Klavier. Sein Motto lautet: „Noch Ziele haben, den Jahren eine Qualität geben“. Und was sagt seine Frau Rosa (71), auch ehemals bei der Gemeinde angestellt, dazu? „Lot eem man, Hauptsache is, he hett watt to don.“

19.07.2006 Ankunft der Sedov in Reykjavik im Morgengrauen

     

13.07.2006 und wir machen weiter!

Die Webseite der "Freunde der Sedov" wirbt mit großem Engagement dafür, dass die Khersones wieder in See stechen kann Mit großer Freude verfolgt der Vorstand der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft, dass auch Organisationen anderer Großsegler sich sehr engagiert für die Belange der Crew und der Kadetten der Khersones einsetzen. Dafür sind wir sehr dankbar. Wir möchten uns deshalb besonders bei den Freunden der Sedov für ihre außergewöhnliche Leistung und Bereitschaft auch im Namen der Schiffsleitung bedanken. Seit mehr als zwei Monaten wird auf den Seiten der Freunde der Sedov immer wieder Aktuelles veröffentlicht. Dieses ist ein wesentlicher Beitrag zur Unterstützung unserer Arbeit. Wir dürfen die Betreiber dieser Seite darum bitten "Machen Sie weiter so! Wir werden Ihnen alle Unterstützung geben, die Sie benötigen!" Wie Kapitän Mikhail Sukhina unlängst sagte, erkennt man jetzt in schwierigen Zeiten die wahren Freunde der Khersones. Wir können uns dem nur anschließen.
-Der Vorstand der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft-
Webseite der Freunde der Sedov:
http://www.sedov.eu

Sie sind wieder unterwegs - Tall Ship Race 2006

12.07.2006 Sedov ist auf dem Weg nach Reykjavik

ACHTUNG: die SEDOV ist nicht auf dem direkten Weg nach Tromsoe! Die Zeit reicht aus, um in Reykjavik einen 36-Stunden Aufenthalt einzulegen. Der Wind ist z.Zt. günstig, und weht beständig aus West-Südwest.
Voraussichtliche Ankunft in Reykjavik ist am 19. Juli, Auslaufen am 20. Juli abends, Ankunft in Tromsoe voraussichtlich am 29.07. vormittags.
Heino von Tettenborn

Reykjavik

12.07.2006 Rekord: 275 Schiffe bei der 16. Hanse Sail

Rostock (OZ/dpa) Zur Hanse Sail in Rostock vom 10. bis 13. August sind mit 275 Großseglern, Traditions- und Museumsschiffen so viele Schiffe wie noch nie angemeldet. Flaggschiff der 16. Sail sei aus Anlass des 50-jährigen Jubiläums der Marine das Segelschulschiff „Gorch Fock“, sagte Rostocks OB Roland Methling (parteilos) gestern in Schwerin. Zu dem weltweit größten Traditionssegler-Treffen werden etwa 1,3 Millionen Besucher erwartet. Zu den größten Schiffen gehören die niederländische Bark „Artemis“, der deutsche Dreimast-Gaffelschoner „Großherzogin Elisabeth“ und die polnische Brigg „Fryderyk Chopin“.

10.07.2006 Die Sedov verläßt Wilhelmshaven

Die Sedov um 14:30 Uhr beim Passieren der Kaiser Wilhelmbrücke

03.07.2006 SEDOV bleibt in Wilhelmshaven zur Reparatur

Bereits auf dem Weg von St. Petersburg nach Kiel hatte die SEDOV 4 to Öl aus ihrem Drucklager verloren (in die Bilge, nicht ins Wasser!). Nachdem auf der Tagesfahrt in Kiel am Donnerstag noch einmal 1,5 to "durchrauschten", wurde im Anschluß das Lager geöffnet.

Experten der Reparaturwerft in Kiel stellten fest, dass die Werft beim Dichtungswechsel offensichtlich eine Dichtung mit einem zu geringen Querschnitt eingebaut hatte, die dann natürlich nicht lange hielt. Leider hatte auch schon das Weißmetall des Lagers erheblichen Schaden genommen.

Durch eine "Notoperation" wurde das Lager so weit abgedichtet, dass die SEDOV an der Windjammerparade in Kiel teilnehmen konnte, und auch die Fahrt nach Wilhelmshaven verlief ohne Probleme. Allerdings war klar, dass das Lager ausgewechselt werden muß.
Nun wird dies in Wilhelmshaven geschehen. Dazu kann das Schiff am Bontekai bleiben. Voraussichtliches Reparaturende ist der 10. Juli.


Die SEDOV wird in jedem Fall pünktlich in Tromsoe zur Polarreise sein.

Heino von Tettenborn
ADVENTURE SAILING GmbH

30.06.2006 Die Sedov ist in Wilhelmshaven angekommen

Photos von Meinhard Siemens aus Leer

   

29.06.2006 Bericht zur Lage der KHERSONES in Kerch von der Verbindungsoffizierin Tanja Alpatova:

Hier gibt es leider wenig Neues. Dennoch sind wir alle voller Hoffnung. Der Kapitän, die Offiziere und der große Teil der Bordmannschaft sind noch immer auf der KHERSONES und warten, dass es endlich losgehen kann. Zwei Elektriker, der IV.Mechaniker, zwei Motoristen und ein Koch sind neu an Bord. Auch unser Arzt, von den Trainees "Doktor Schneider" genannt, der Funkoffizier Sergej und unserer Versorgungsoffizier Viktor sind an Bord. Sergej ist vor kurzem Vater geworden und kann seinen Sohn nun oft sehen.

Die Kombüse funktioniert noch, aber langsam gehen uns die Lebensmittel aus. Mit dem Wasser gehen wir immer noch sehr sparsam um. Strom haben wir genug, aber auch nicht genug um die Klimaanlage anzuschalten - bei hiesiger Hitze haben wir in den Kabinen bis 39 Grad. Wie wir echten Segler eben sind, beten wir um Wind, damit ein Luftzug entsteht.

 

Heute ist ein Feiertag gewesen - ein groooßer Tag des Grundgesetzes der Ukraine. Nur spöttisch kann die Crew dieses Grundgesetz nehmen, das uns nicht schützen kann.

Alle hier verfolgen natürlich das Fussballspiel und wenn Deutschland spielt, dann sagen wir "Hoffentlich gewinnen unser deutschen Jungs". Die ganze Crew hat sich an die lieben Leute aus Deutschland gewöhnt, die sie jedes Jahr getroffen hat. Wenn wir abends zusammen sitzen, erinnern wir uns oft gemeinsam an die Trainees: "Erinnerst Du Dich an den Trainee ..? Aber natürlich! Er war noch damals bei dieser Reise mit dabei!".
Wir alle haben Sehnsucht nach unseren Freunden und nach Hamburg, der Kieler Woche, Travemünde, Warnemünde. Wir haben Sehnsucht nach der Zeit, in der die KHERSONES einfach nur segelte, bevor uns so brutal die Freiheit genommen wurde.

Hoffnung und Verzweiflung wechseln sich: "Wenn es nur nicht ein völlig korrumpiertes Land wäre", denken wir. Und: "Wenn wir gerettet werden, dann nur dank unseren Freunden in Deutschland - das wissen wir und daran glauben wir!"

Wir wünschen dem deutschen WM-Team viele weitere erfolgreiche Spiele und grüßen alle unsere Freunde und ehemaligen Trainess in Deutschland!

27.06.2006 Gorch Fock kommt nicht zur Jubiläums Kieler Woche

Die Windjammerparade war auch in diesem Jahr der Höhepunkt der maritimen Veranstaltungen auf der Kieler Woche. Kaum sind die letzten Großsegler ausgelaufen, richtet der Hafenkapitän bereits den Blick nach vorn. "Es gibt viele Großsegler, die melden sich unmittelbar nach der Kieler Woche bereits fürs nächste Jahr an", sagt Jürgen Melzer. Begeistert ist der Kieler von der diesjährigen Parade, die angesichts des Wetters und der Beteiligung ein Erfolg war. Besonders die Großsegler "Gorch Fock" und "Sedov" haben die Blicke auf sich gezogen.

Bei den Planungen für die Windjammerparade 2007 bekommen die Organisatoren harte Konkurrenz. An der amerikanischen Ostküste wird im Juni 2007 die Gründung der ersten englischen Besiedlung in Jamestown (Virginia) vor 400 Jahren gefeiert. Zusammen mit zahlreichen großen Windjammern wird auch die "Gorch Fock" im Frühjahr Kurs auf die USA nehmen. Die Bark wird bereits am 26. März Kiel verlassen und bis zum 21. Dezember fortbleiben. Zwischen Mai und Oktober besucht das Segelschulschiff Norfolk, Newport, Quebec, Boston, New York und Halifax. Die "Sedov" wird dagegen der Kieler Woche vermutlich die Treue halten. "Der Törnplan wird zwar eigentlich erst im September oder Oktober festgelegt, ich glaube aber schon, dass die "Sedov" auch im nächsten Jahr dabei sein wird", sagt Heino von Tettenborn von der Firma Adventure Sailing aus München. Eine Fahrt der "Sedov" nach Amerika hält er für unwahrscheinlich, da sich der gut zweiwöchige Transatlantiktörn sehr schwer verkaufe.

Vielleicht ist bis zur nächsten Kieler Woche auch die "Khersones" wieder flott, die zurzeit im ukrainischen Hafen Kerch wegen eines Streits zwischen Reederei und Agrarministerium unter Arrest liegt. Hier zeichnet sich nach Mitteilung der deutschen Agentur Inmaris Sailing eine Lösung ab.

Und noch ein Aspekt könnte dafür sorgen, dass im nächsten Jahr genügend Windjammer in die Ostsee kommen. Am 9. Juli 2007 startet in Aarhus wieder mal ein Tall Ship Race mit rund 100 Teilnehmern.

26.06.2006 „Herzlich Willkommen in Wilhelmshaven“

heißt es traditionell am ersten Juli-Wochenende. Das 32. Wochenende an der Jade (WadJ) begrüßt die Menschen dieser Region und die zahlreichen Gäste mit einem abwechslungsreichen, vielfältigen und attraktiven Programm vom 29. Juni bis 02. Juli rund um den Großen Hafen. Gut 300.000 Besucher werden zu dem großen Stadt- und Hafenfest im Nordwesten erwartet.

Wilhelmshaven, als größter Marinestützpunkt Deutschlands, ist der zentrale Ort zahlreicher Veranstaltungen, mit denen die Marine 2006 ihr Jubiläum feiert. Auch das diesjährige „Wochenende an der Jade“ wurde unter das Motto „50 Jahre Marine“ gestellt. Die Marine ist seit Jahrzehnten wichtigster und verlässlicher Partner beim WadJ. Ein weiteres Jubiläum prägt das WadJ: Seit mittlerweile 30 Jahren besteht die Partnerschaft zwischen Wilhelmshaven und Norfolk, dem größten Marinestützpunkt der USA. Die offizielle Eröffnung des WadJ durch den Oberbürgermeister der Stadt Wilhelmshaven, Herrn Eberhard Menzel, und den Standortältesten Wilhelmshavens, Herrn Fregattenkapitän Kfm. Frank Vehoff, findet um 18 Uhr vor der Fregatte „RHEINLAND-PFALZ“ im Marienarsenal statt. Für den musikalischen Glanz sorgt wieder das Marinemusikkorps Nordsee.

Die Marine präsentiert sich wieder mit einem attraktiven Programm beim WadJ mit Marineeinheiten im Marinearsenal, u.a. mit dem Flaggschiff, der Fregatte „RHEINLAND-PFALZ“. Gastschiffe aus Uruguay (das Segelschulschiff „CAPITÁN MIRANDA“), Belgien und Dänemark gratulieren zum Jubiläum. Zahlreiche Informationsstände, Bootsfahrten mit Barkassen, das musikalische Programm im Festzelt, die Präsentation des Bordhubschraubers vom Typ „Sea Lynx“, die Darstellung der Feuerwehr des Marinestützpunkts, die Vorführungen der Marinetaucher, die Beteiligung der Wasserschutzpolizei und der Polizeiinspektion Wilhelmshavens und nicht zuletzt das Kinderprogramm stellen tagsüber bis 20 Uhr ein vielfältiges Angebot dar. Mit der Internationalen Flaggenparade schließt jeweils um 20 Uhr das Programm bei der Marine.

Einen interessanten Vergleich zwischen Tradition und Moderne können die WadJ-Besucher ziehen, wenn sie neben den modernen Einheiten im Marinearsenal auch die Traditionsschiffe, wie den ehemaligen Lenkwaffenzerstörer „Mölders“, das U-Boot „U 10“ und das Minenjagdboot „Weilheim“ im Deutschen Marinemuseum besichtigen. Die Ausstellung „Menschen, Zeiten, Schiffe“ über die fast 160-jährige Geschichte deutscher Marine im Wandel der Zeit rundet das Angebot ab.

Das Marinearsenal ist nicht nur Gastgeber für die Marine sondern beteiligt sich auch als Partner des WadJ an den Aktivitäten. Im Freigelände werden verschiedene Exponate präsentiert, wie z. B. ein Mini-U-Boot und ein Speed-Boot. Zu bestaunen sind außerdem traditionelle Taklerarbeiten, Schiffsmodellpräsentationen, die Darstellung von mechanischen Bearbeitungsmaschinen, Flugkörperstartanlagen, Rettungsmittel, Minen und Minenbekämpfung sowie eine Demonstration von Wetterkartenempfang und –auswertung. Werkstätten und besonders die Ausbildungswerkstatt präsentieren ihr Arbeitsfeld und Können. Die Darstellung des Technischen Hilfswerks mit Vorführungen der Rettungshundestaffel, eine Kart-Slalombahn der „Motorsportfreunde Schlicktown“, Exponate und Oldtimer des Feuerwehrmuseums Jever, der traditionelle Gottesdienst und vieles mehr runden das Programm im Marinearsenal ab.

Seefahrt hautnah erleben kann man auch bei Tagestörns auf Großseglern, bei Hafenrundfahrten, bei Bordpartys und Schiffsbesichtigungen. Neben den Wilhelmshavener Traditionsschiffen, dem Dampftonnenleger „Kapitän Meyer“, dem Feuerschiff „WESER“, dem Wikingerschiff „TYRKIR“ und dem Tonnenleger „MS FORCE“, sind das Lotsenversetzboot „MS SEELOTSE“, der Seenotkreuzer „HAMBURG“ und der Frachtsegler „BANJAARD“ am Bontekai zu besichtigen. Weithin sichtbares Highlight ist jedoch das größte Segelschulschiff der Welt, die Viermastbark „SEDOV“.

Vier Tage lang bestimmen wieder Spaß und gute Laune den Rhythmus der Stadt. Die Veranstaltungsbereiche des WadJ erstrecken sich traditionell vom Marinearsenal zum Bontekai über die Kaiser-Wilhelm-Brücke zum Südstrand und dem Fliegerdeich bis hin zum Kulturzentrum Pumpwerk. Hinzugekommen ist wieder ein Teil der Wiesbadenbrücke vis-à-vis des Pumpwerks mit einer spektakulären Oldtimer- und Traktorenausstellung. Jeder Veranstaltungsbereich hat seine eigene Note. Der Bontekai mit dem Kajenmarkt, den Traditionsschiffen, dem abwechslungsreichen kulinarischen Angebot, der „Jever- & Radio Jade-Bühne", der „Kapitän Meyer-Bühne" und dem „Bayernzelt" ist die beliebte Flaniermeile des WadJ von früh bis tief in die Nacht. Neben Oceanis steht eines der größten transportablen Riesenräder der Welt.

Das Kulturzentrum Pumpwerk präsentiert sich sehr familienfreundlich mit Kinderaktionen, dem „Circus Radieschen“, Walkacts, Livemusik und dem Windfest. Einer bunten Welt von historischen Marktleuten, Handwerkern und Künstlern wird man im mittelalterlichen Hexendorf begegnen. Fantasievoll geschmückte Handwerker- und Hökerstände geben ein prächtiges Bild ab, eine große Showbühne ist Mittelpunkt des Hexendorfes und die zahlreichen historischen Gastronomiestände sorgen aufs Beste für das leibliche Wohl. Unter anderem bringen die bereits in Wilhelmshaven bekannten und gefeierten Musikgruppen Rapalje und Lack of Limits die Gäste und Besucher in Stimmung.

Besuchermagnet wird auch eine große Oldtimer-Ausstellung der „Interessengemeinschaft zur Erhaltung historischer Fahrzeuge Wilhelmshaven" sein, die sich auf dem vorderen Teil der Wiesbadenbrücke gegenüber vom Pumpwerk präsentiert. Auf ca. 9.000 qm werden über 250 Exponate ausgestellt, darunter auch eines der ältesten Karussells Norddeutschlands aus dem Jahre 1900, um die 50 Traktoren, Standmaschinen und außergewöhnliche Feuerwehren, Lastwagen und Busse der 40er, 50er und 60er Jahre und natürlich zahlreiche PKW mit bekannten Marken wie Maybach, Rolls-Royce, Bentley, Mercedes, BMW, aber auch Goggomobil.

Auf der Südseite des Großen Hafens wird vom Südstrand bis zum Fliegerdeich die große Open-Air-Bühne auf dem sog. Planschbecken, die Kirmes mit attraktiven Fahrgeschäften, eine bunte Budenmeile und zwei große Festzelte geboten. Bei Musik, Aktionen und Spaß wird das WadJ wieder ein Treffpunkt für Jung & Alt. Auf den 5 Open-Air-Bühnen und in den 4 Vergnügungszelten werden zahlreiche Musikgruppen der unterschiedlichen Stilrichtungen das Publikum unterhalten. Eine Vielzahl internationaler, überregionaler und regionaler Bands verwandeln das WadJ´06 in ein großes Open Air Gelände. Für jeden ist etwas dabei – von Shantys, Blasmusik, Schlager, Rock, Pop, Oldies, Jazz, Country, Folk, World-Music, Blues, Musical bis hin zu Straßenmusik, Disco und Themenpartys wird einiges geboten. Musikalische Highlights sind Wolf Maahn mit dem Zauberstrassen-Festival, Elli (Siegerin der zweiten „Deutschland sucht den Superstar“ Staffel), die International Reggae Artists (Reggae-Star-Band), 200Sachen (Deutschrock-band), Rapalje (Keltic Folk), Bongiovio (Bon Jovi Coverband), The Quill (heißer Stoner Rock aus Schweden), Demon's Eye (Deep Purple Coverband), Jupiter Jones (Deutschrock vom Feinsten),die Eemsmond Big Band (Swing- & Latin-sound aus den Niederlanden), Stone (Rolling Stone Coverband), Lack of Limits (Irish Folkrock), Bleeding Hearts (Skaband) und Die Lechschwaben (Power Volksmusik). Straßenmusiker und Walkacts sorgen für besondere Erlebnisse.

Ein besonderes Highlight unter dem Titel „Wilhelmshaven in Aktion“ ist die Beteiligung hiesiger Gruppen. So vielseitig wie die Wilhelmshavener Kulturszene ist auch die Bandbreite der Akteure: vom Centro Cultural Hispanico über die Flames of Ireland, die Las Amigas de Flamenco, die Stein-Band und die Linestars bis hin zu Saida, SDS, SV Concordia, Musikzug Kiebitze, der Tanzschule von Oehsen und viele mehr. Alle treten auf verschiedenen WadJ-Bühnen auf.

Das Programm der Museen und Erlebniswelten der „Maritimen Meile“, ein Floh- und Trödelmarkt am Samstag und Sonntag, das SOS-Kinderdorf-Fußballturnier beim Pumpwerk, die Drachenbootrennen auf dem Banter See und der „Kinder- & Jugendband-Contest“ auf der Südstrandbühne am Samstag Nachmittag bieten zusätzlichen Anreiz, Wilhelmshaven und das WadJ zu besuchen.

Zur Unterstützung und Erinnerung an diese erlebnisreichen Tage sollte jeder Gast den „Jade-Pin“ oder das „Wochenende an der Jade-Schlüsselband“ mit nach Hause nehmen.

Zum Abschluss erstrahlt das prächtige Sparkassen-Höhenfeuerwerk über dem Festgelände und lädt für das kommende Jahr ein. 2007 steht der 100jährige Geburtstag der Kaiser-Wilhelm-Brücke, dem Wahrzeichen Wilhelmshavens, im Mittelpunkt des Wochenendes an der Jade, vom 28. Juni bis 01. Juli 2007.

25.06.2006 21:00 Uhr Die Sedov ist auf dem Weg nach Wilhelmshaven

Rudi Brinkmann bei der falschen Mannschaft

25.06.2006 Es gibt immer wieder Gerüchte

Noch Gestern war alles durcheinander, die Maschine der Sedov macht Probleme, der Törn nach Wilhelmshaven ist in Gefahr. Inzwischen ist alles wieder in Ordnung, die Sedov wird heute Abend um 23:00 Uhr Kiel verlassen.

Die Sedov musste nach links ausweichen, nur ein Teil vom Bugspriet ist links noch sichtbar.

24.06.2006 Parade der Windjammer in Kiel

Kiel (dpa) Majestätisch gleiten mehr als 100 Groß- und Traditionssegler bei strahlendem Sonnenschein über die Kieler Förde. Zehntausende "Seh-Leute" waren am Samstag gekommen, um von den Ufern der Kieler Förde aus den maritimen Höhepunkt der Kieler Woche zu erleben: die traditionelle Windjammerparade.

Die Sedov in der Parade vor Laboe

Pünktlich um 11.00 Uhr ertönte das Signal zum Start des bunten Schiffsreigens. Das Segelschulschiff der deutschen Marine, die "Gorch Fock", setzte sich bei Ostwind stolz und unter Segeln an die Spitze, dahinter folgten Gaffel- und Toppsegelschoner, Barken, Brigantinen, Briggs und Vollschiffe aus vielen Nationen in Paradeformation. Unzählige kleine Yachten und Boote begleiteten sie, wollten den "Majestäten der Weltmeere" ganz nah sein.

Zu den Stars des Konvois gehörten neben der Bark "Gorch Fock" Führungsschiffe wie der 1909 gebaute Dreimaster "Großherzogin Elisabeth", der Dreimast-Toppsegelschoner "Thor Heyerdahl" und der russische Viermaster "Sedov" mit seinem neuen schwarzen Anstrich. Den Abschluss bildete der Dampfeisbrecher "Stettin". Außer Deutschland waren die Niederlande wieder besonders stark vertreten.

Mit an Bord der 89 Meter langen und 12 Meter breiten "Gorch Fock" waren rund 100 Gäste, darunter Kiels Oberbürgermeisterin Angelika Volquartz und Landtagspräsident Martin Kayenburg (beide CDU). "Fantastisch, ein schönes Bild", sagte Kayenburg begeistert. "Nur ein bisschen mehr Wind wäre schön gewesen." Die Windverhältnisse seien nicht günstig, meinte auch der erste Offizier der "Gorch Fock", Ivo Schneider. "Windstärke 2 bis 3", schätzte er, während das Schiff mit den weißen Segeln am Strand von Laboe vorbeifuhr.

Gegen 12.30 Uhr kehrte die "Gorch Fock" wieder in Richting Innenförde um, die Paradeformation löste sich auf. Ein Teil der Schiffe fuhr mit seinen Gästen weiter, andere steuerten für die restlichen eineinhalb Tage zurück zur Kieler Woche. Für die "Gorch Fock" war die Rückfahrt weit schwerer als die Tour hinaus, schließlich musste Fregattenkapitän Norbert Schatz die Bark sicher durch ein Gewirr von hunderten Schiffen und Booten bringen. Gut gelaunt winkten die vielen Menschen auf den Schiffen einander zu. Schließlich lief die "Gorch Fock" wieder sicher in ihren Heimathafen ein.

Die Sedov auf dem Weg zur Parade

25.06.2006 Sechs Kadetten bei Brand in St. Petersburger Wohnheim gestorben

Bei einem Brand in einem Wohnheim der Marine-Akademie von St. Petersburg sind in der Nacht zum Samstag sechs Kadetten ums Leben gekommen. Die Studenten seien durch eine Kohlendioxid-Vergiftung gestorben, teilte das russische Ministerium für Katastrophenschutz mit. Zwanzig weitere Kadetten seien mit Verbrennungen in ein Krankenhaus eingeliefert worden.

Die Ursache des Feuers, das in der zweiten und dritten Etage des vierstöckigen Gebäudes ausbrach, war zunächst unklar.

In einer vorläufigen Bilanz des Unglücks war von vier Toten die Rede gewesen. Zwei weitere Opfer seien im Krankenhaus an ihren schweren Brandverletzungen gestorben, teilte das Ministerium mit. Am Freitagabend fanden in St. Petersburg viele Studentenfeiern statt, da die Studenten zuvor traditionell zum Sommeranfang ihre Diplome erhalten hatten. St. Petersburg feiert derzeit zudem die berühmten "Weißen Nächte", in denen die Sonne nicht ganz untergeht. Quelle Russland.ru

Auf zur ersten Tagesfahrt, die Schlepper sind schon am Arbeiten

Die Sedov erhält viel Besuch am ersten Tag in Kiel

21.06.2006 die Sedov hat in Kiel festgemacht

21.06.2006 die Sedov vor Laboe

21.06.2006 10:44 Uhr Sedov steht vor Fehmarn

Sedov macht in Wilhelmshaven 2 Tagesfahrten.

Die Sedov springt ein für die Khersones, die noch immer in Kerch festgehalten wird. Beide Tagesfahrten sind ausverkauft!


Sa. 01. Juli 2006 09:00 - ca. 16:30 Uhr                So, 02.Juli 2006 09:00 - ca. 16:00 Uhr

Es ist also ratsam für Besucher und Trainees, die den Törn nach Reikjavik mitmachen, nicht zu früh am Sonntag in Wilhelmshaven zu sein.

15.06.2006 Ein Nachfolger für den Segler "Alexander von Humboldt"

BREMERHAVEN -

Eines der bekanntesten deutschen Segelschulschiffe, die "Alexander von Humboldt", soll spätestens 2013 durch einen Neubau ersetzt werden. Nachfolgerin könne die von dem Förderverein Passatwind-Sailing in Rostock geplante Bark "Passatwind" werden, teilte die "Alex"-Eignerin Deutsche Stiftung Sail Training (DSST) gestern in Bremerhaven mit.

Der Neubau werde notwendig, weil die Betriebskosten des 100 Jahre alten Dreimasters mit den grünen Segeln zu stark steigen. Zur Zeit müsse die Stiftung mit jährlich 400 000 Euro etwa die Hälfte ihres Gesamtetats für den Erhalt des Schiffes ausgeben. Das "Schiff für die Jugend" wurde vor allem durch die Werbung für eine Bremer Brauerei bekannt.

Die Kosten für ein neues Segelschulschiff schätzt die DSST auf neun bis zehn Millionen Euro. Die in Rostock bereits detailliert entwickelten Pläne seien ideal für die Zwecke der Stiftung, junge Menschen über das Segeln zu internationalen Kontakten und zum Austausch zwischen Kulturen zu führen, sagte ein Sprecher.

Der Förderverein Passatwind-Sailing plant den Bau eines mit 65 Meter Länge ähnlich großen Dreimasters. Der Name des Fördervereins geht auf eine inzwischen verworfene Initiative zurück, den in Travemünde liegenden Großsegler "Passat" wieder in Fahrt zu bringen.

In den kommenden zwei Jahren will die DSST die Machbarkeit des Neubau-Projekts prüfen. In erster Linie sollen dabei Stifter für das Vorhaben gefunden werden. Auch der Umbau zur "Alexander von Humboldt" war 1988 von Sponsoren finanziert worden.

14.06.2006 Kieler Woche - alles, was Spaß macht

Volksfest: Jede Menge Segler, Konzerte, Theater, Buden für drei Millionen Besucher. Noch nie kam ein Kanzler zur Eröffnung - an diesem Sonnabend macht Angela Merkel den Anfang. Darauf sind die Kieler schon ein bißchen stolz.

Von Ludger Fertmann

Regelmäßige Mega-Events leben eigentlich von Veränderung - es muß immer etwas mehr sein und oder neu. Der Pressesprecher im Kieler Rathaus aber gesteht eher fröhlich als zerknirscht, so "richtig Neues" falle ihm "nicht wirklich ein". Die Kieler Woche 2006, sie ist mit ihrer Mischung aus Segelwettbewerb, Honoratiorentreffen und Volksfest ein typisch norddeutsches Event: Es lebe, was uns immer schon Spaß gemacht hat.

Die Verläßlichkeit der Schleswig-Holsteiner ist der Schlüssel zum Erfolg, der der Kieler Woche den Titel des größten nordeuropäischen Volksfestes eingetragen hat: Zwischen drei und dreieinhalb Millionen Besucher werden auch in diesem Jahr ab Sonnabend, 17. Juni, bis Sonntag abend, 25. Juni, erwartet. Diese Zahl schwankt seit einem Jahrzehnt nur noch abhängig von der Witterung. Knapp 80 Prozent der Besucher kommen aus Schleswig-Holstein, 18 Prozent aus anderen Bundesländern, lediglich zwei Prozent aus dem Ausland.

Alles wie immer? Nicht ganz. Fast entschuldigend weist die Stadt Kiel in einer Pressemitteilung darauf hin, daß bei der jetzt 29. Auflage des Internationalen Markts sich nicht alle Länder am selben Platz wie im Vorjahr wiederfinden werden. Die Freßmeile vor dem Rathaus und in den angrenzenden Straßen mit Imbißbuden aus 31 Nationen wird - wie immer - angereichert durch Kulturgruppen, Kleinkünstler und Straßentheater.

Praktisch für die Aufbauhelfer überall direkt am Wasser: Die Zelte und Bühnen der Radio- und Fernsehsender stehen fast alle wieder am gleichen Platz wie in den Vorjahren - da kann man auf die alten Verankerungen zurückgreifen. Zur Spielmeile an der Förde gehören natürlich wieder Schlamm und Wasser. Klar: Für Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte gibt es wieder den Sonderbereich direkt an der Bühne. Bis auf wenige Ausnahmen muß auch erneut niemand Eintritt bezahlen bei den rund 300 Konzerten. Im Gegenzug bittet die Stadt Kiel die potentiellen Besucher, die Getränke nicht von zu Hause mitzubringen, sondern vor Ort zu kaufen, weil doch die Standbetreiber die Bühnenprogramme mitfinanzieren. So schön kann Provinz sein.

Natürlich bleiben auch die Segelwettbewerbe auf der Kieler Förde mit 5000 Sportlern, 2000 Jollen und Yachten "das größte Segelsportereignis der Welt". Glücklicherweise haben die Wettbewerbe so gar nichts gemein mit der ersten Segelregatta, die der Deutsche Kaiser hier im Jahr 1882 für seinesgleichen ausrichten ließ.

Auch die Protokollbeamten der Landesregierung und des Landtages können auf bewährte Abläufe zurückgreifen, um Botschafter und andere ausländische und inländische Prominenz angemessen zu betreuen. Mehr als 100 Traditions- und Großsegler haben sich gemeldet zur Windjammerparade am Sonnabend, 24. Juni - allen voran das deutsche Segelschulschiff "Gorch Fock".

Klar wird in diesem Jahr auch auf die Fußballweltmeisterschaft Rücksicht genommen - immerhin könnte ein Achtelfinale mit deutscher Beteiligung in die Festwoche fallen. Übertriebene nationale Töne sind dabei nicht zu erwarten: Schließlich kokettieren die Kieler gerne damit, als Stadt an der Ostsee quasi das Tor zu Skandinavien zu sein - nicht nur wegen der Fährverbindungen nach Norwegen und Schweden.

Die Kieler Förde reicht als Tiefwasserhafen mitten hinein in die Stadt, Kreuzfahrtpassagiere können vom Hauptbahnhof aus bequem zu Fuß auf die Schiffsriesen gelangen. "Kiel ist Hafen", dieser Slogan bezieht sich nicht auf besonders hohe Umschlagzahlen bei den Containern, sondern auf das ganz selbstverständliche Leben direkt am Wasser - zeitweise überflutete Parkplätze inklusive.

Bei allem Hang zum Gewohnten: Daß mit Angela Merkel erstmals überhaupt eine Bundeskanzlerin am kommenden Sonnabend die Festwoche eröffnet, darauf sind die Kieler schon ein bißchen stolz. Von Konrad Adenauer bis Gerhard Schröder - keiner hat den Kielern bislang die Ehre gegeben.

Weil gut Ding Weile haben muß, hat der Rat der Stadt übrigens bereits die Weichen gestellt, daß im kommenden Jahr vielleicht doch manches anders werden wird. Statt 550 000 Euro gibt es fast eine Million Euro aus dem Stadtsäckel, weil die Kieler Woche dann ihren 125. Geburtstag feiert. Chroniken wird es dann geben, und auch das Feuerwerk zum Abschluß soll größer ausfallen als üblich. Wirkliche Veränderung sieht anders aus.

Dabei haben die Kieler damit durchaus Erfahrung: 1918 begann hier der Matrosenaufstand, der in die Novemberrevolution mündete und die Fürsten von den deutschen Thronen fegte. Das muß erst mal reichen.

 

11.06.2006 „Alexander von Humbold” ist zurück

Bremerhaven - Nach einer neunmonatigen Südamerika-Reise ist die bekannte deutsche Dreimastbark "Alexander von Humboldt" am Sonntag in ihren Heimathafen Bremerhaven zurückgekehrt. Der Windjammer mit den flaschengrünen Segeln wurde auf der Weser von entgegen fahrenden Segelschiffen sowie mit drei Böllerschüssen begrüßt. Zunächst fuhr das Schiff die Geeste aufwärts, vollführte ein Wendemanöver und konnte dann bei Südwind unter vollen Segeln Kurs auf den Neuen Hafen nehmen, wie der Chef der Deutschen Stiftung Sails Training, Christian Sedelmaier, berichtete.

Bis Mittwoch können Besucher jeden Nachmittag beim Open-Ship den Traditionssegler erkunden, der in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag feiert. Als Begleitprogramm treten Shanty-Chöre und andere Musikgruppen auf. Die kurz "Alex" genannte Dreimastbark war im September vergangenen Jahres zu ihrem Südamerika-Törn gestartet. Dabei folgte sie den Spuren ihres Namenspatrons. Die mehr als 20 000 Seemeilen lange Reise führte das Schiff über die atlantischen Inseln, die Kanaren und Kapverden, zur südamerikanischen Küste. Dort umrundete es schließlich als erster deutscher Windjammer seit über 60 Jahren das Kap Hoorn.

Die "Alex" war ursprünglich als Feuerschiff 1906 bei der AG Weser vom Stapel gelaufen. 1986 wurde das Feuerschiff außer Dienst gestellt. Innerhalb von zwei Jahren wurde es zum Traditionssegler umgebaut und bekam den Namen "Alexander von Humboldt". (ddp)

 

11.06.2006 Marine feiert 50. Geburtstag

Die Deutsche Marine feiert an diesem Wochenende ihr 50-jähriges Bestehen an ihrem größten Standort in Wilhelmshaven. Höhepunkt ist am Sonntagabend der "Große Zapfenstreich" auf dem Rathausplatz. Dazu wird neben Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) auch Marineinspekteur Wolfgang Nolting erwartet. Die Polizei rechnet mit rund 5.000 Zuschauern. Die Veranstaltung wird unter strengen Sicherheitsvorkehrungen stattfinden.

Marineinspekteur Nolting: Deutsche Flotte für künftige Aufgaben gewappnet

Marineinspekteur Nolting hat der Flotte unterdessen ein gutes Zeugnis ausgestellt. Er sieht die Marine für künftige Aufgaben gewappnet. Gleichwohl gebe es bei der Modernisierung der Seestreitkräfte noch Bereiche, "wo wir sicherlich noch ein wenig Nachholbedarf haben", sagte der Vizeadmiral. Nolting verteidigte die Kosten für die Modernisierung. Neue Schiffe seien zwar nicht preiswert: "Aber man fährt solche Schiffe auch 25 Jahre, bevor sie dann wiederum ersetzt werden müssen."

Mit Blick auf mögliche Bundeswehr-Einsätze im Inland sprach sich der Marine-Offizier für eine Änderung der Rechtslage für den Einsatz innerhalb der Territorialgewässer aus. "Im Augenblick darf die Marine nur dann etwas tun, wenn sie um Amtshilfe gebeten wird." Da die Grenzen von innerer und äußerer Sicherheit mittlerweile fließend seien, wünsche er sich deshalb ein Sicherheitsgesetz.

Buntes Hafenfest und Besichtigungen der "Gorch Fock"

 

Die Jubiläumsfeierlichkeiten wurden von einem bunten Hafenfest begleitet. Im Rahmenprogramm fanden Hafenrundfahrten, Auftritte des Marinemusikkorps Nordsee und ein Tanzabend statt. Darüber hinaus konnten auf dem Heppenser Groden das Segelschulschiff "Gorch Fock", die Fregatten "Hamburg" und "Rheinland-Pfalz" sowie der Versorger "Westerwald" besichtigt werden.

Quelle: NDR

11.06.2006 Deutsche Marine bei der 124. Kieler Woche - OPEN SHIP und GORCH FOCK

Sehen und gesehen werden, Staunen, Schauen beim größten Segelsportereignis der Welt. Auf der 124. Kieler Woche vom 17. bis zum 25. Juni 2006 ist die Deutsche Marine aktiv dabei.

Im Marinestützpunkt Kiel heißen die Fregatte KARLSRUHE, das Minenjagdboot DILLINGEN und das Mehrzwecklandungsboot LACHS Besucher im Rahmen eines OPEN SHIP an Bord willkommen. Die Einheiten öffnen am 17. und 18. Juni jeweils von 13.30 Uhr bis 16.30 Uhr ihre Stellings für alle interessierten Seh-Leute.

Ein weiterer Höhepunkt der Kieler Woche ist die Windjammerparade, die am Samstag, dem 24. Juni, ab 11.00 Uhr in der Kieler Innenförde stattfindet. Für die Deutsche Marine fährt das Segelschulschiff GORCH FOCK als Flaggschiff mit. Insgesamt über 100 Groß- und Traditionssegler sowie unzählige Begleitboote nehmen an dem maritimen Schaulaufen teil.

Für die Deutsche Marine ist die Kieler Woche - der Begriff tauchte übrigens 1894 zum ersten Mal in einer Zeitung auf - ein großes und traditionelles Ereignis. Schon seit Beginn der Veranstaltung nimmt die Marine an der Kieler Woche teil.

Im Jahre 1887 wurde der erste Marine-Regattaverein gegründet, fünf Jahre zuvor fand mit 20 Yachten die erste größere Regatta statt – die Geburt der Kieler Woche. Zwei Jahre später besuchte Kaiser Wilhelm II. zum ersten Mal die Kieler Woche und tat dies auch die folgenden Jahre.

1891 erhielt der Marine-Regattaverein den Namen Kaiserlicher Yacht Club (KYC). 1946 wurde er mit dem Namen Kieler Yacht-Club neu gegründet. Inzwischen ist er neben dem Norddeutschen Regatta Verein, dem Verein Segelhaus am Wannsee und dem Hamburger Segelclub einer der vier größten Ausrichter der Kieler Woche-Segelregatten.

Kiel, 08.06.2006, Anika Weis / Andreas Lonkai (Redaktion Marine)

11.06.2006 Schnellster Großsegler der Welt kommt nach Heringsdorf
Vom 13.-15. Juni und 21.-23. September 2006 liegt die MIR vor der Seebrücke

Heringsdorf. Ein Spektakel der besonderen Art wird allen Segelfreunden in der nächsten Woche geboten. Am Montagabend wird das in St. Petersburg beheimatete russische Segelschulschiff MIR (Frieden) aus der Stettiner Werft kommend vor der Heringsdorfer Seebrücke Anker werfen.

Am Dienstag, den 13. Juni ist dann Open Ship angesagt. Für den Preis von 10 Euro für einen Erwachsenen und 5 Euro für Kinder kann mit der Adler Vineta von der Heringsdorfer Seebrücke aus zur MIR übergesetzt werden und das Schiff mit sachkundiger Führung besichtigt werden. Am 14. und 15. Juni besteht die Möglichkeit mit der MIR für 6 Stunden unter Segeln auf See zu gehen. Die Fahrpreise betragen inklusive Verpflegung 89 Euro für Erwachsene und 50 Euro für Kinder. Für alle, die jetzt im Juni keine Zeit haben, besteht am 22. September nochmal die Möglichkeit zur Besichtigung und am 21. und 23. September zum mitsegeln.
   
Die MIR ist eine polnische Konstruktion und wurde auf der Danziger Leninwerft gebaut und 1987 in Dienst gestellt. Das Schiff wurde von Beginn an wegen seiner hervorragenden Segeleigenschaften bei Regatten eingesetzt. Nach einem imposanten Sieg beim Columbus Race 1992 führt das Schiff den inoffiziellen Titel "schnellster Großsegler der Welt". Beeindruckend sind auch die Maße. Bei einer Länge über alles von 108,9 Metern ragen die Masten 52 Meter über der Wasserlinie in die Höhe. Die Segelfläche beträgt 2.771 Quadratmeter, unter Vollzeug kann die MIR Geschwindigkeiten von bis zu 20 Knoten erreichen. Ausführliche Informationen zur MIR und zu anderen Großseglern gibt es auf der Webseite von Bärbel Beuse.
   
Fahrkarten können im Büro der Adler-Schiffe auf der Heringsdorfer Seebrücke oder telefonisch unter 038378 47790 erworben werden.

 

Foto: Adler-Schiffe

 

04.06.2006 "Alex" feiert in der Heimat Geburtstag
 

Die Dreimastbark mit den grünen Segeln wird am 11. Juni in Bremerhaven erwartet / Party am Liegeplatz

BREMEN (p)Eines der bekanntesten deutschen Segelschiffe feiert seinen 100. Geburtstag. Die "Alexander von Humboldt" wird am Sonntag, 11. Juni, von einem 20 000 Seemeilen (rund 35 000 Kilometer) langen Südamerika-Törn in Bremerhaven zurückerwartet, teilte die Bremer Brauerei Beck & Co mit. Die Ankunft soll zur Geburtstagsparty für das Schiff mit den grünen Segeln werden.

Gegen 12.30 Uhr soll die "Alex" an jenem Sonntag am Liegeplatz Neuer Hafen-Westseite eintreffen. Dort wartet unter anderem Bremerhavens Oberbürgermeister Jörg Schulz (SPD). Der wird die "Alex" und ihre Crew begrüßen und damit die Party einläuten. Von 14.30 bis 17.30 Uhr steht die legendäre Dreimastbark allen Besuchern zur Besichtigung offen. Für die musikalische Umrahmung sorgen Shanty-Chöre und zahlreiche Musikgruppen. Am Kai stehen diverse 100-jährige Oldtimer-Fahrzeuge Spalier für den schwimmenden Jubilar.

Die "Alex" ist seit September 2005 auf Tour. Dabei folgte sie den Spuren ihres berühmten Namenspatrons, des Naturforschers Alexander von Humboldt. Die neunmonatige Reise führte die Bark von Bremerhaven über die atlantischen Inseln, die Kanaren und Kapverden entlang der südamerikanischen Küste, wo sie schließlich Kap Hoorn umrundete.

Die "Alex" war einst ein Feuerschiff und hieß "Kiel". 1986 wurde sie von der Sail Training Association Germany (STAG) erworben und gemeinsam mit der Brauerei Beck & Co. und der Automobillogistik-Firma E. H. Harms in die Deutsche Stiftung Sail Training (DSST) eingebracht. Unter Mitarbeit von zahlreichen freiwilligen Helfern wurde das Feuer- zum Segelschiff umgebaut.

Die fast 63 Meter lange und acht Meter breite "Alex" ist heute ein Schulschiff, dessen Ziel es ist, jungen Leuten die Möglichkeit zu geben, neue Erfahrungen im Umgang mit der Natur, einem historischen Schiff, der Gemeinschaft an Bord und sich selbst zu sammeln. Seit ihrem Umbau hat die "Alex" mehr als 300 000 Seemeilen zurückgelegt und dabei über 30 000 Segler auf mehr als 600 Törns beherbergt.

Nach wie vor ist die "Alexander von Humboldt" mit ihren markanten grünen Segeln und dem grünen Rumpf elementarer Bestandteil der Werbung für die längst zum Inbev-Konzern gehörende Bremer Brauerei und ihre Premiummarke"Beck’s". Darüber hinaus ist die Bremer Brauerei als Stifter im Aufsichtsrat der DSST vertreten und engagiert sich dort aktiv für den größten unter ziviler Flagge fahrenden deutschen Rahsegler.

02.06.2006 Meldung von Adventure Sailing : Noch Plätze in Kiel frei!

Ab sofort stehen noch Plätze für die Windjammerparade in Kiel am Samstag, den 24.06.2006 zur Verfügung!
Die Fahrt kostet EUR 90.-. incl. Begrüßungsdrink, Mittags-Eintopf und Kuchen. Getränke können an Bord erstanden werden.
Einschiffen ist ab 08.30 Uhr, Ablegen um 09.00 Uhr, Rückkehr etwa um 16.00 Uhr.
Die Anmeldung kann formlos über unsere Kontaktseite erfolgen, mit Name, Vorname und Geburtsdaten der Teilnehmer sowie einer Rechnungsadresse.

Heino von Tettenborn
ADVENTURE SAILING GmbH

30.05.2006 Pamir Film abgedreht!

Der Film über die letzte Fahrt der PAMIR ist abgedreht, und zur Zeit in der abschließenden Bearbeitung.

Während einer Vorschau in Hamburg konnte sich das gesamte Filmteam (und auch ADVENTURE SAILING) ein Bild von dem Zweiteiler machen. Beeindruckende Szenen, u.a. auch mit den Modellen der SEDOV (siehe Bild) machen den Film zu einem Erlebnis.

Ab 22. Juni, wenn die SEDOV in Kiel sein wird, werden im Saal der SEDOV viele Photos und Pläne vor allem von den Dreharbeiten mit den Nachbauten zu sehen sein.

Der Film wird am 22. und 23. November 2006 in der ARD als Zweiteiler à 90 Minuten gezeigt werden
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Die "Sedov" kommt mit einigen Verbesserungen nach Kiel! 3 neue Generatoren wurden eingebaut, die Kadetten- und Mannschaftsunterkünfte wurden total renoviert, überall auch neue Matratzen. Das Brückenhaus wurde vergrößert und für die Trainees wurde ein neuer Dusch- und Waschraum eingerichtet. Das Deck wurde erneuert. Alles in Allem ein guter Ausblick für die neue Saison.

Als neuer Kapitän wird Nikolay Zorchenko das Schiff fahren, er war vorher auf der Pallada, die in Wladiwostok ihren Heimathafen hat. Ein neuer Traineebetreuer geht an Bord und wird von Rudi Brinkmann eingearbeitet.

Und die "Sedov" bleibt schwarz!

Für 2007 ist die Sedov zum "Deutschen Schifffahrtstag" 6. bis 8. Juni nach Emden eingeladen, diese Veranstaltung läuft unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.

WAS VORHER WAR....