29.12.2006 Zu viele Mängel: Die
"Mir" darf nicht auslaufen
Das
russische Segelschulschiff "Mir", das traditionell in Hamburg
überwintert, darf nicht zur geplanten Silversterfahrt auslaufen.
Sicherheitsbehörden haben Mängel an Bord festgestellt, die zunächst
behoben werden müssen. Zudem gebe es noch Probleme mit der
Einhaltung der Richtlinien nach dem ISPS-Code zur Hafensicherheit,
sagt ein Schiffs-Repräsentant.
Die "Mir" liegt bis
Mitte Mai in Hamburg. Ursprünglich sollte das mit russischen
Kadetten besetzte Schiff Silvester zu einer Nordseefahrt aufbrechen.
Doch die Hafenbehörden haben bei einer Begehung u. a. einen Defekt
am Ersatzmotor und elf weitere Mängel festgestellt. Weil zudem nicht
geklärt sei, wie die Einhaltung der ISPS-Sicherheitsrichtlinien
gewährleistet werden solle, nach denen unter anderem jeder Besucher
registriert werden müsse, ist das Schiff derzeit am Kai eingezäunt.
Der Repräsentant: "Die ,Mir' als Staatsschiff unterliegt eigentlich
nicht diesen Richtlinien. Doch sollen sie trotzdem eingehalten
werden. Nun müssen wir klären, wie wir das machen." Die nach der
Begehung notwendigen Reparaturen könnten in wenigen Tagen ausgeführt
werden. Spätestens zu Ostern soll die "Mir" mit Passagieren
auslaufen, auch zum Hafengeburtstag wird sie in Hamburg liegen.
Der Dreimaster gilt als
schnellster Großsegler der Welt und überwintert nicht zum ersten Mal
in Hamburg - unter anderem, weil die Kälte im Heimathafen St.
Petersburg dem Schiff zu schaffen macht und ein frühes Auslaufen
aufgrund von Eisgang dort oft unmöglich ist. Die beliebten Fahrten
zu Ostern und zum Hafengeburtstag seien nicht in Gefahr, so heißt es
auf der "Mir". Termine sollen rechtzeitig bekannt gegeben werden.
26.12.2006 Ein
erstes Photo der Sedov in Novorrosisk

10.12.2006 Liebe
SEDOV-Freunde,
heute Nacht ist die SEDOV in Novorossisk eingelaufen, und hat ihre
Saison 2006 beendet. Nun stehen in der Werft umfangreiche Arbeiten
sowohl in den Unterkünften und sanitären Anlagen als auch im Rigg an.
Wir hoffen, dass die SEDOV pünktlich in die neue Saison starten kann!
Heino von
Tettenborn
05.12.2006 Sedov im
Stau
Liebe SEDOV
Freunde,
nach etlicher Verzögerung hat die SEDOV heute Morgen Istanbul passiert
und ist in das schwarze Meer eingelaufen.
Die Verzögerung kam zustande, weil die SEDOV eingangs der Dardanellen
4 Tage wegen starkem Gegenwind vor Anker lag. Selbst mit Schlepper
wurde ihr die Durchfahrt nicht genehmigt, da sie die
Mindestgeschwindigkeit nicht erreicht hätte. Als sie endlich fahren
konnte, gab es den nächsten "Stau" bei Istanbul, mit wieder 2 Tagen
Wartezeit.
Voraussichtliche Ankunft wird in Novorossisk nun am 07. oder 08.
Dezember sein.
Heino von
Tettenborn


Volles Programm in Koper,
ein großes Aufgebot an Prominenz, bis hin zum Ministerpräsidenten
Sloweniens stattete der Sedov einen Besuch ab.
17.11.2006 Die Sedov
ist in Koper / Slowenien

Andreas Reise von Lissabon
nach Koper werden wir später in einem Reisebericht lesen können.

16.11.2006 noch 50 Meilen bis Koper
Die
Sedov dümpelt vor den Kornaten, morgen um 09:00 ist das Einlaufen in
Koper geplant. An Deck ist viel los, in den letzten Tagen wurde alles
gewienert und geputzt um in Slowenien einen guten Eindruck zu machen.
Viel Prominenz ist angesagt, der Direktor der Universität Mumansk wird
auch dort sein um Verhandlungen zu führen.
Die Stimmung unter den
Trainees ist immer noch gut, obwohl auf der Reise wegen starkem Gegenwind
mehr die Maschine zum Einsatz kam als die Segel. Das Wetter ist gut, bei
strahlendem Sonnenschein werden noch T-Shirts getragen.
Einen herzlichen Gruß von
Andrea aus Wien an alle Sedov-Freunde.
15.11.2006 "Weihnachten auf See"
An Bord des Museumsschiffs "Rickmer Rickmers" startet heute die
Sonderausstellung "Weihnachten auf See". Die Schau veranschaulicht,
wie Seeleute die besinnliche Jahreszeit und Heiligabend viele
Seemeilen entfernt der Heimat verbringen. Exponate sowie 70 Tafeln und
Stoffbahnen verraten etwa, welche Rolle ein Tannenbaum an Deck spielt.
Kinder können dem MS-"Europa"-Kapitän Hagen Damaschke per Postkarte
Weihnachtsgrüße schicken. Die Schau (bis 14. Januar) kann täglich von
10 bis 18 Uhr besucht werden.
13.-14.11.2006 In
der Meerenge von Otranto
Die
Sedov bekommt weiterhin den Wind von vorn und die Maschine kann nicht
mehr mithalten, was von Morgens bis zum Abend an Meilen mühsam
geschafft wurde musste aufgegeben werden. Es ging wieder zurück um
einen neuen Anlauf zu starten, bei besserem Wind.
Die Adriawinde haben schon
vielen Seglern große Schwierigkeiten gemacht. Winde die von Süden
wehen drehen an den venezianischen Alpen und kommen auf der
italienischen Seite zurück, darunter musste auch die Sedov leiden.
Trotzdem ist die Stimmung
an Bord gut, es bleibt noch genügend Zeit, den Zielhafen zu erreichen.
Einen herzlichen Gruß von
Andrea aus Wien an alle Sedov-Freunde.
04.11.2006 - 16:00 Uhr Nachricht von Andrea von
Bord der Sedov
Die Sedov ist auf Höhe von Tanger, seid der Abfahrt in Lissabon wird
nur mit der Maschine gefahren, da der Wind mit Stärken bis 5 direkt
von vorn kam. An Bord sind 8 Trainees, 3 aus Österreich, 3 aus
Deutschland, 1 Schweizer und 1 Franzose. Gestern wurden bei
strahlendem Sonnenschein 3 Rahsegel gesetzt, das hat aber wenig
gebracht. Wir geben die Hoffnung nicht auf, dass im Mittelmeer bessere
Windverhältnisse sind.
02.11.2006
Traditionsschiffe treffen sich 2007 zu
Ehren von Albert Ballin
Konzept des ‚mariTeam’ findet inzwischen
große Unterstützung

Die Idee eines
Traditionssegler-Treffens in Cuxhaven aus Anlass des 150. Geburtstages
von Albert Ballin im August 2007 hat inzwischen eine große Zahl von
Unterstützern und Sponsoren gefunden, die jetzt zu einem
Arbeitstreffen am Steubenhöft zusammenkamen. Foto: Winters
cn/ters. - Bei einem
Treffen im Steubenhöft-Restaurant „Seestern” informierte das ‚mariTeam’
jetzt über den aktuellen Stand der Vorbereitungen für den
Ballin-Geburtstag und das aus diesem Anlass stattfindende maritime
Großereignis „Open Ship 2007”.
Vom 15. bis 19. August
2007 wird unter Regie des Fördervereins Hapag-Halle Cuxhaven e.V. der
150. Geburtstag von Albert Ballin als Treffen von Traditionsschiffen
rund um die Hapag-Hallen gefeiert. Veranstalter ist ‚mariTeam’
Cuxhaven. Eine historisch gestaltete Festmeile soll Besuchern und
Gästen mit meeresfrischen Köstlichkeiten, maritimem Flair und allerlei
Überraschungen ein vielseitiges Programm bieten. Livemusik und
Kinderanimation gehören ebenso dazu wie abendliche Unterhaltung am
Hafen.
Höhepunkt dieses
Ereignisses ist ein Treffen von Traditionsschiffen. Zugesagt hat
bereits die Alexander von Humboldt, MIR und SEDOV wurden angefragt.
Hinzu kommen viele Gaffelschoner, Briggs und Toppsegelschoner, aber
auch historische Arbeitsschiffe, die früher auf der Elbe vor Cuxhaven
ihren Dienst geleistet haben. Auch die Hansekoggen und Marineschiffe
sollen an den Liegeplätzen im Eventgelände festmachen.
Das Konzept für „Open Ship
2007 - 150 Jahre Albert Ballin” mit Festveranstaltung, klassischem
„Open Ship” und der Parade mit Vergabe des Ballin-Memorial-Cups auf
einer zünftigen Sailors-Party erfährt inzwischen große Unterstützung.
So wird der Förderverein Hapag-Hallen am 15. August Ballins Geburtstag
begehen. Zahlreiche Institutionen wie der Nautische Verein, die SVC,
WSA und N-Ports Cuxhaven, Wasserschutz- und Bundespolizei,
Marinekameradschaft, Förderverein Elbe 1 und viele andere haben ihre
Kooperation zugesagt und beteiligen sich an Ausarbeitung und Umsetzung
des Konzeptes.
01.11.2006 Die Sedov
ist auf dem Weg vonLissabon nach Koper in Slowenien
Mit an Bord, Andrea aus Wien und Aki aus
Hamburg mit ihrem Vater, die werden uns von der Reise berichten
19.10.2006 Die Sedov
ist in Southend on Sea

16.10.2006 Die Sedov
ist auf dem Weg nach Southend on Sea

Auf Wiedersehn bis Ostern 2007 in Rostock

Khersones - Grüße
von der Bordmannschaft aus Kerch! 16/10/06
Liebe Trainees, liebes Inmaris-Team,
den ersten Schock wegen der am Ende ergebnislosen Verhandlungen haben wir
überstanden – und sind auf keinen Fall pessimistischer geworden. Wir wissen,
dass wir und ihr kämpft und dass wir auch gewinnen werden! Wir glauben, dass
mit gemeinsamen Kräften das Agrarministerium trotzdem zum Zahlen des
Schadenersatzes gebracht werden kann.
Uns geht es gut, die „Deutsch-Ukrainische Gesellschaft e.V.“ hat uns das
Geld aus der Spendenaktion geschickt. Dafür sind wir sehr dankbar! Wir haben wieder Wasser gebunkert, der
Strom ist da und statt Mücken in der Nacht ist die herbstliche Kühle
gekommen. Also haben wir einigermaßen gute Laune.
Wir haben als Gruß an euch ein Bild an Deck der KHERSONES gemacht! Wir sind
mittlerweile wie eine Familie geworden und halten zusammen. Wir alle
wünschen euch und uns viel Kraft, Durchhaltevermögen, Glück und ganz bald
viel Erfolg!
Und schicken an Euch unsere lieben und herzlichen Grüsse noch aus der warmen
und sonnigen Stadt KERCH!
Der Kapitän, die Mannschaft und eure Tanja
16.10.2006 Forum Maritim zeigte
Günther Ennulats „Making of...Pamir”
Cuxhavener Filmer verlieh seiner Doku eigene
Note
Noch bevor der TV-Zweiteiler ”Untergang der Pamir”
im Fernsehen ausgestrahlt wird (17. November auf arte), feierte der
Cuxhavener Filmemacher Günther Ennulat mit seinem „Making of...” - einer
Dokumentation über die Cuxhavener Dreharbeiten Premiere. Der „Film über den
Film” wurde am Donnerstagabend beim „Forum Maritim” im Fischereimuseum
vorgestellt.
Wer vor rund 15 Monaten am „Pamir”-Set als Statist mitgewirkt hat, erlebt
beim Betrachten der neuen Ennulat-Produktion ein kleines Déjà-vu: Erst das
Casting, dann die an der Kühlhaus-Pier aufgenommene Abschiedsszene,
zwischendurch Mittagsverpflegung in der von den Fernsehleuten eingerichteten
Suppenküche - Günther Ennulats Kamera war sowohl vor als auch hinter den
Kulissen dabei.
Sie verfolgte, wie sich 150 Cuxhavener Komparsen in Hafenarbeiter oder
Marktfrauen der 50er Jahre verwandelten und Gelegenheit hatten, neben echten
Schauspielern wie Klaus J. Behrendt und Herbert Knaup ihr Talent zu
erproben. „Eine nette Erinnerung” für die hiesigen Laiendarsteller sei sein
„Making of Untergang der Pamir”, meinte Maritim-Filmer Ennulat nach der
Erstvorführung seines Streifens im Fischereimuseum bescheiden.
Dabei bleibt sein neues Werk keineswegs nur auf die Perspektive einer
Dreharbeiten-Chronologie beschränkt. Vielmehr folgt „Making of... Pamir”
einem eigenen Spannungsbogen, indem der Film den (historischen) Großsegler
in den Mittelpunkt stellt und der Frage nach den Gründen für die sich im
Jahr 1957 ereignete Schiffskatastrophe nachgeht. Antworten findet Ennulat
schließlich am Kai in Buenos Aires, mischt Doku-Szenen mit Archivbildern, um
schließlich wieder zum Spielfilm-Drehort Cuxhaven zurückzukehren.
14.10.2006
Begeisterter Empfang für Riesen-Windjammer in Cuxhaven
Viermastbark „Sedov” zu Gast an der Elbmündung
Die Begeisterung stand den
vielen Menschen im Gesicht geschrieben, die gestern gespannt das Einlaufen
der Viermastbark „Sedov” in den Cuxhavener Hafen verfolgten.

Mit viel Schwung bugsierten zwei Wulf-Schlepper das derzeit größte fahrende
Segelschiff zwischen den Hafenmolen hindurch und nach einer Drehung an den
Helgoländer Kai. Dort kann das Schiff Sonntag ab 10 Uhr besichtigt werden.
Für den heutigen Tagestörn, ab 9 Uhr, besteht Mitsegelgelegenheit.
Oberbürgermeister Arno Stabbert empfing den Kapitän und eine Abordnung der
Besatzung gestern um 16 Uhr im Schloss.
13.10.2006 Die Sdov
ist in Cuxhaven


10.10.2006 Einen Tag vor der Sedov
kommt der Film
Günther Ennulats „Making-of Der Untergang der
Pamir” läuft Donnerstag

Günther
Ennulat zeigt am Donnerstag um 19.30 Uhr seinen Film über die
Dreharbeiten zum Film „Der Untergang der Pamir“ als Einstimmung auf
den dreitägigen Besuch der „Sedov“ in Cuxhaven. Foto: Sassen |
tas. - Dutzende Cuxhavener
erhielten damals ihre erste Rolle beim Film, die einen spielten Mütter,
Väter, Freundinnen und Geschwister, die in der großen Abschiedsszene
mitwirkten, die anderen wurden als Hafenarbeiter oder Festmacher gebraucht.
Alle werden sich noch gut an das aufregende Casting, die schicken
50er-Jahre-Klamotten und an die anstrengende Drehwoche an der Kühlhaus-Pier
im Neuen Fischereihafen erinnern, wo die Hauptdarstellerin „Pamir”
festgemacht hatte. Am Freitag kommt sie als „Sedov” zu einem Wochenendbesuch
wieder nach Cuxhaven, noch immer gestrichen im Pamir-Schwarz. Viele werden
sich auf ein Wiedersehen mit dem größten segelnden Windjammer freuen. Auch
ein Gästetörn auf der Elbe ist geplant und die Stadt will den Kapitän und
eine Schiffsabordnung sogar im Schloss Ritzebüttel begrüßen.
Einen Film über die Entstehung des Filmes und den Untergang des
Segelschulschiffes am 21. September 1957 hat der bekannte Cuxhavener
Maritim-Filmer Günther Ennulat gemacht. „Making-of Der Untergang der
Pamir” lautet der Titel des einstündigen Films, der am kommenden Donnerstag,
12. Oktober, in der Reihe Forum Maritim erstmals öffentlich gezeigt wird.
Der Filmabend mit Kommentar des Autors beginnt um 19.30 Uhr im
Fischereimuseum. Zwei weitere Vorführungen sind am Freitagabend und am
Sonntagmorgen in der Messe der „Sedov” geplant.
09.10.2006 Kein Platz
mehr auf der Sedov!
Die SEDOV wird nach letzter
Meldung am Freitag um 06.00 Uhr morgens den Lotsen nehmen, und am späten
Vormittag am Helgolandkai festmachen.
Alle Freunde des Schiffes, die die SEDOV besuchen möchten, muß ich leider
sagen, dass es keine Übernachtungsplätze auf dem Schiff für das Wochenende
in Cuxhaven mehr gibt. Zum einen hat die MSTU durch eine erhöhte
Kadettenzahl zwei Traineekabinen belegt, die anderen Kojen sind durch
ankommende bzw. abreisende Trainees, ein komplettes Cateringteam, das mit
nach England reist, sowie bereits angemeldete Gäste belegt.
Heino von Tettenborn
05.10.2006
"Mit der Realität hat der Film nichts zu tun"
Letzter Überlebender sieht den
ARD-Zweiteiler über den Untergang der "Pamir" - dabei geht es um die größte
deutsche Schiffskatastrophe der Nachkriegszeit.
Lübeck - Es war die größte deutsche Schiffskatastrophe in der Nachkriegszeit
und für damalige Verhältnisse ein riesiges Medienereignis: Am 21. September
1957 ging nach einem Hurrikan im Atlantik bei den Azoren das
Segelschulschiff "Pamir" unter. Nur sechs der 86 Besatzungsmitglieder
überlebten die Tragödie. 49 Jahre danach zeigen
Arte (17.
November) und die ARD (22./24. November)
einen zweiteiligen Spielfilm mit hochkarätiger Besetzung über den Untergang
des stolzen Viermasters, über den sogar ein Lied komponiert wurde. In
Hauptrollen sind unter der Regie von Kaspar Heidelbach unter anderem die
Schauspieler Klaus J. Behrendt, Jan Josef Liefers, Dietmar
Bär und Herbert Knaup zu sehen.
Der letzte Überlebende,
Karl-Otto Dummer, hat den Film gesehen. Er äußerte sich am Mittwoch in
Lübeck zunächst lobend. "Der Film ist schön, die Schauspieler sind Klasse",
sagte der 73-Jährige, der damals Bäcker, Kochsmaat und Proviantverwalter auf
der "Pamir" war. "Aber es ist ein Film, es hat mit der Realität absolut
nichts zu tun", meinte Dummer auch
Die Kosten für den Zweiteiler,
der in Deutschland, Teneriffa und Malta gedreht wurde, bezifferte Produzent
Matthias Esche auf fast acht Millionen Euro. Esche war zum Zeitpunkt der "Pamir"-Katastrophe
sechs Jahre alt. "Das Ereignis war tief verwurzelt", blickte er zurück.
"An vielen Stellen bin ich sehr
gerührt", sagte Esche zu dem Film, der binnen eineinhalb Jahren realisiert
wurde. Für Regisseur Heidelbach war der Stoff angesichts der Dramatik des
Geschehens und der persönlichen Schicksale der überwiegend noch ganz jungen
Männer von vornherein hoch interessant: "Ich kann mir nichts Schöneres
vorstellen, als eine solche Geschichte zu erzählen", sagte er in der
Lübecker Jakobi-Kirche, in der Trümmer eines Rettungsbootes der "Pamir" zum
Gedenken an die Opfer aufbewahrt werden.
Die Innenaufnahmen zu dem Film wurden in Lübeck auf dem dort vor Anker
liegenden Viermaster "Passat" gedreht, Außenaufnahmen in
Nordrhein-Westfalen, Seeszenen vor Teneriffa und der Untergang in einem
Wasser-Studio auf Malta. ARD-Programmdirektor Günter Struve hob auch die
Ausstattung hervor: Production Designer Götz Weidner habe mit der
detailgenauen Verwandlung des russischen Segelschulschiffs "Sedov" in die
"Pamir" großen Anteil am Gelingen gehabt, schreibt Struve im Heft zum
Fernsehfilm.
Mit dem Untergang der "Pamir" - damals war die in Buenos Aires aufgenommene
Ladung von 4000 Tonnen Gerste im Sturm verrutscht - ging damals auch eine
Epoche der Schifffahrt zu Ende. Für die Frachtsegler dieser Art kam ebenso
das Aus wie für die Ausbildungsfahrten der Handelsmarine.
Ob ein Fehler der Schiffsführung
oder ein Konstruktionsfehler des Schiffes zu der "Pamir"-Katastrophe
führten, ist bis heute immer noch umstritten. Dem Untergang war damals eine
Rettungsaktion in bis dato unbekanntem Ausmaß gefolgt, die Bestürzung über
das Geschehen war weltweit riesengroß, sogar der Papst kondolierte.
Quelle: Die Welt
erschienen am 05.10.2006
Besuch der "Sedov" in
Cuxhaven - 13.10. bis 16.10.2006
Empfang der Stadt Cuxhaven für den Kapitän und eine Abordnung der Mannschaft
Der russische Großsegler "Sedov" besucht vom 13.06. bis 16.10.2006 Cuxhaven.
Vertreter der Stadt Cuxhaven empfangen den Kapitän der Sedov sowie eine
Abordnung der Mannschaft zu einer offiziellen Begrüßung am Freitag,
13.10.2006, um 14.00 Uhr im Schloss Ritzebüttel.
Die Sedov ist auf dem Weg nach
Cuxhaven
Die Sedov ist am
Freitag den 29.09.2006 aus Murmansk ausgelaufen und ist jetzt auf dem Weg
nach Cuxhaven.
Presseinformation vom 03.
Oktober 2006
JadeWeserPort-CUP begeisterte
200.000 Besucher
Ausgezeichnete Stimmung zu Lande
und zu Wasser
Das Konzept stimmt! Bereits im
fünften Jahr begeisterte der JadeWeserPort-CUP in Wilhelmshaven die
Mitsegler der Regatta auf der Jade und rund 200.000 Besucher an Land. Das
viertägige Rahmenprogramm mit Kajen- und Schlemmermarkt, verkaufsoffenem
Sonntag in der City, musikalischen Brillantfeuerwerk und natürlich den
Traditionsseglern lockte die Besuchermassen nach Wilhelmshaven.
„Wiederum erwies sich der
JadeWeserPort-CUP als perfekte Werbung für Wilhelmshaven", so Markus Bulla,
Geschäftsführer der JadeWeserPort-CUP GmbH. Viele der Regattateilnehmer aus
Wirtschaft und Politik haben ihr Kommen für den nächsten JadeWeserPort-CUP
bereits zugesagt. Zufriedene Gesichter ebenfalls bei den Kapitänen der 20
Traditionssegler. „Das Seglertreffen in Wilhelmshaven ist einfach einmalig
in Deutschland" so Robert Postuma, Kapitän des Toppsegelschoners HENDRIKA
BARTELDS. „Nirgendwo herrscht sonst so eine stillvolle und entspannte
Atmosphäre."
Als klassisches Highlight
stellte sich das „Open-Ship" am Sonntag in den Mittelpunkt. Allein hier
kamen rund 80.000 Menschen bei strahlendem Sonnenschein an den Bontekai, um
den Traditionsseglern einen Besuch abzustatten. Als Besuchermagnet entpuppte
sich hier schnell die Bark ALEXANDER VON HUMBOLDT. Eng wurde es auch in den
frühen Abendstunden des Montags. Zum Brillantfeuerwerk im Großen Hafen
wurden allein 20.000 Wunderkerzen an die Besucher verteilt, die trotz Wind
und Regen ein phantastisches Feuerwerks-Spektakel genossen. Viel Freunde
hatte der segelnde Nachwuchs beim JadeWeserPort-Junior-CUP und während der
Schüler- und Studentenregatta „Boarding Next Generation". Hier hatten
Hunderte Schüler die einmalige Gelegenheit, dass geplante
JadeWeserPort-Hafenarel vom Traditionssegler aus zu besichtigen.
Vom 05. bis 07. Oktober 2007 geht der
JadeWeserPort-CUP in die nächste Runde. Dann werden die Bauarbeiten für den
JadeWeserPort bereits in vollem Gange sein.
Presseinformation vom 02.
Oktober 2006
„Boarding Next Generation" voller Erfolg
Premiere bei Windstärke acht
500 Schüler und Studenten erlebten zum
JadeWeserPort-CUP eine stürmische Premiere: Unter dem Motto „Boarding Next
Generation" ging es für sie auf zehn Traditionsseglern hinaus auf die Jade.
Eingeladen hatte auf Initiative der JadeWeserPort-CUP GmbH die
Wilhelmshavener Wirtschaft, um gerade den Nachwuchs - die nächsten
Generation - für den geplanten JadeWeserPort zu begeistern. Der Hafenbau und
die auch in diesem Zusammenhang getätigten Investitionen werden noch
ungeahnte Perspektiven in der Region eröffnen.
Bei stürmischem Wetter war es
für die Traditionssegler anfangs gar nicht einfach, auf die Jade zu kommen.
Der Wind drückte vor der Vierten Einfahrt so heftig von See, dass die „Luciana"
nicht in die Schleusenkammer einfahren konnte. Kurzerhand wurden daraufhin
alle Mitsegler auf die anderen, bereits in der Schleuse befindlichen Schiffe
verteilt, die dank starker Motoren gegen den stürmischen Wind ankamen. Auf
der Jade waren dann die Windverhältnisse bei Windstärke acht und Wellengang
drei perfekt zum Segeln. Entsprechend gut war die Stimmung an Bord. Gegen
16.30 Uhr kehrten die Schiffe mit 500 Begeisterten zurück.
Einhellige Meinung der Schüler
und Studenten: Es war ein unvergesslicher Tag!
Presseinformation vom 01. Oktober
2006
JadeWeserPort-CUP erregt bundesweite Aufmerksamkeit
Clipper "Elegant" Sieger der
Regatta
Entspannte
Stimmung unter den rund 1.200 geladenen Gästen aus Wirtschaft und Politik an
Bord der 20 Traditionssegler beim JadeWeserPort-CUP 2006: Gemächlich glitten
die Segler bei Windstärken zwischen 2 und 3 bei fast hochsommerlichen
Wetterverhältnissen über die Jade. Am frühen Nachmittag stand der der Sieger
fest. Der Clipper „Elegant" überfuhr als erster die Ziellinie und gewann den
begehrten Wanderpokal.
Zur Einlaufparade der
Traditionssegler um 17.00 Uhr durch die Kaiser-Wilhelm-Brücke säumten rund
20.000 Menschen die Kaianlage und ließen sich das Spektakel nicht entgehen.
Kräftig gefeiert wurde auf allen Schiffen. Die diesjährige Regatta setzte
wieder ein deutliches Zeichen für Wilhelmshaven und den JadeWeserPort.
Ein besonderer Besuchermagnet
ist das diesjährige Rahmenprogramm. Zum Open-Ship am Sonntag schlenderten
bei gutem Wetter bereits gegen Mittag viele tausend Menschen am Bontekai
entlang und genießen Kajen- und Schlemmermarkt sowie einen Besuch an Bord
der Segler. Voll zeigt sich ebenfalls die Innenstadt, die erstmals zum
JadeWeserPort-CUP einen verkaufsoffenen Sonntag veranstaltet. Insgesamt
rechnet die JadeWeserPort-CUP GmbH als Veranstalterin allein für den Sonntag
mit rund 80.000 Besuchern nur zum Open Ship. Viele kamen auch aufgrund der
Berichterstattung in der „Tagesschau" am Vortag.
Das Programm bietet auch in den
nächsten Tagen einige Höhepunkte. Am Montag machen sich bereits um 10.00 Uhr
wieder zehn Segler zu einer besonderen Regatta auf den Weg. Unter dem Motto
„Boarding Next Generation" haben die Veranstalter zusammen mit der
Wilhelmshavener Wirtschaft 500 Schüler und Studenten eingeladen, vom Segler
aus einen Blick auf das geplante Hafenareal, den JadeWeserPort, zu werfen.
Am Abend wird es taghell. Ganz im Zeichen des Mozartjahres gibt es unter dem
Motto „Falco meets Amadeus Mozart" ein musikalisches Brillanthöhenfeuerwerk.
Am Tag der Deutschen Einheit
geht nochmals die Jugend an den Start. Im Großen Hafen startet der
JadeWeserPort-Junior-CUP. Es lohnt sich auf jeden Fall, auch in den
kommenden Tagen einen Besuch im Großen Hafen von Wilhelmshaven fest
einzuplanen.
01.10.2006 Jubel beim Einlaufen der
Großsegler
Windjammerparade in Wilhelmshaven: Mehr als
200.000 Besucher werden den JadeWeserPort-Cup, der noch bis Dienstag dauert,
besuchen, schätzt Veranstalter Markus Bulla von der JadeWeserPort-Cup GmbH.
Im Januar hat Klaus Ricke mit der „Alexander von
Humboldt“ Kap Hoorn an der Südspitze Amerikas umrundet – als erster
deutscher Großsegler nach mehr als 60 Jahren. Jetzt steht er auf der Brücke
und gibt knappe Kommandos, um die 100 Jahre alte Bark sicher in den Hafen
von Wilhelmshaven zu bringen. Am Ufer stehen Zehntausende und jubeln dem
Schiff mit den grünen Segeln zu – und natürlich auch ihrem 69-jährigen
Kapitän, der selbst aus Wilhelmshaven stammt.
Das Windjammerparade am späten Sonnabendnachmittag ist nach der Regatta der
Großsegler zweifellos der Höhepunkt des fünften JadeWeserPort-Cups. Die
Menschen an Bord des „Alex“ sind mindestens genauso begeistert wie die
Zuschauer am Bontekai. „So schönes Wetter hatten wir noch nie, die Stimmung
ist großartig“, sagt Sparkassenvorstand Rolf Brandstrup. In diesem Jahr gebe
es aber auch besonders viel zu feiern, weil der geplante Tiefwasserhafen für
große Containerschiffe ein großes Stück vorangekommen sei: Im April
unterzeichnete Eurogate den Betreiber-Vertrag, Ende August sicherte die Bahn
zu, schon vor der Inbetriebnahme des Hafens im Jahr 2010 die Strecke
Wilhelmshaven – Oldenburg auszubauen. Im nächsten Jahr soll mit dem Bau des
Tiefwasserhafens begonnen werden. „Wenn wir dann hier vorbeisegeln, sieht
man bestimmt schon die Baukräne“, hofft Brandstrup.
„Als Segler braucht man Geduld und starke Nerven“, sagt Jürgen Rompa, und
ein wenig klingt es so, als wolle der passionierte Hobbysegler auf die
langwierigen Planungen zum JadeWeserPort anspielen. Aber nun ist alles gut,
und man kann feiern und mit den Musikern von den alten Zeiten singen.
In der Tat wird die Vergangenheit wach, wenn man auf den Planken der „Alex“
steht und an den hohen Holzmasten hinauf in den Himmel schaut. „Toll“, sagt
Bernd Grabb aus Salzgitter. „Einfach toll.“ „Ich musste erstmal wieder
lernen, wie man so ein altes Schiff segelt“, berichtet Ricke, „das wusste
keiner mehr.“ Heute kann er es so gut, dass er die „Alex“ sicher durch so
schwierige Schiffspassagen wie Kap Hoorn steuern kann. Der Hafen von
Wilhelmshaven ist da keine große Herausforderung mehr.
Glatthaardackel Lisbeth muss am Ufer lange auf Herrchen und Frauchen warten.
Das aus der Beck’s-Werbung bekannte Schiff ist das letzte der 21 Großsegler,
das an diesem späten Nachmittag am Bontekai festmacht.
Mehr als 200.000 Besucher werden den JadeWeserPort-Cup, der noch bis
Dienstag dauert, besuchen, schätzt Veranstalter Markus Bulla von der
JadeWeserPort-Cup GmbH. Wenn am Montag 500 bis 600 Gymnasiasten und
Fachhochschulstudenten auf Einladung Wilhelmshavener Unternehmen einen Teil
der Regatta nachsegeln, wird Ricke mit seinem Schiff allerdings schon wieder
unterwegs in fernere Gefilde sein.
30.09.2006
GORCH FOCK an Steuerbordseite
Fregatte MECKLENBURG-VORPOMMERN
(In See), 2006-09-28, Daniel Auwermann (Redaktion Marine).
Zwischen den Kontinenten. Europa und Afrika zum Greifen nah. Der
Marine-Einsatzverband erreicht Gibraltar.

Das Mittelmeer liegt vor den
grauen Schiffen aus Deutschland. Die See, türkiser als im Atlantik, schlägt
gegen die Bordwand. „Die Wellen im
Mittelmeer sind kürzer“, weiß der Navigationsoffizier. Die alten
Hasen an Bord ahnen, was er meint.
Lange Wellen, das ist wie Berg-
und Talfahrt mit dem Fahrrad. Schiffe und Boote fahren den Berg hinauf und
an der anderen Seite hinunter. Kurze hohe Wellen dagegen ist wie Crossfahren
mit Schlaglöchern.
Doch zwischen den beiden
Kontinenten, Afrika und Europa scheinen zum Greifen nah, liegt das Wasser
jetzt spiegelglatt. „Ententeich“,
raunt jemand über die Brücke. Plötzlich erscheint ein weißes Segel am
Horizont. „GORCH FOCK voraus in Sicht“,
meldet der Ausguck.

Den Offizieren auf der
Brücke huscht ein Lächeln übers Gesicht. Voller Stolz hatten sie die
Ausbildung zu Beginn ihrer Karriere an Bord der Dreimastbark absolviert,
einen Hauch von Abenteuer erlebt, aber auch bei eisigem Wetter die Segel
auf 48 m Höhe eingeholt. Die Erinnerung ist noch sehr präsent.
Am Vorabend hatte sich die
weiße Lady bereits per Funk angemeldet. Die Kadetten schauen zum Verband
herüber. Eine Mischung aus Neugier und Spannung liegt in der Luft. Nur
das türkisblaue Wasser einer der meist befahrenen Seeschifffahrtsstraßen
trennt junge Seefahrer auf Ausbildungsreise und Soldaten, die auf dem
Weg in den Einsatz sind.
Das Passieren der GORCH FOCK
bildet eine willkommene, wenn auch nur kurze Abwechslung für die
Besatzungen. Zügig setzt der Verband seinen Weg fort in Richtung
östliches Mittelmeer, ins Einsatzgebiet.
29.09.2006 Pamir der Untergang
Der Film über den Untergang der PAMIR, bei dem die
SEDOV die "Hauptrolle" spielt, wird nun endgültig am 22. und 24. November
2006 in der ARD ausgestrahlt. Jeder Teil hat 90 min Dauer.
Der parallel gedrehte Film "Making of..." wird am
18.11.2006 um 16.30 Uhr im NDR ausgestrahlt.
21.09.2006 Sedov im Heimathafen
Liebe SEDOV-Freunde,
am Montag, den 18.09., ist die SEDOV fahrplangemäß bei strahlender Sonne in
Murmansk eingelaufen.
Empfangen wurde sie von Hunderten Schaulustigen, der Kapelle der
Universität, und Honoratioren wie dem Gouverneur der Murmansker Region, dem
Bürgermeister vonm Murmansk, dem Vorsitzenden des Fischereikommittees, dem
Rektor der MSTU und natürlich vielen Eltern und Angehörigen.
Nach einer (besser: mehreren!) offiziellen Begrüßungsreden, bei denen auch
Victor Mishenev mit dem höchsten Orden, den das Fischereikommittee zu
vergeben hat, geehrt wurde, versammelten sich alle Kadetten und
Mannschaftsmitglieder im Saal. Dort erhielt jeder eine Urkunde sowie eine
goldene Erinnerungsplakette.
Begleitet wurde die SEDOV auf ihrer Reise von Archangelsk nach Murmansk von
mehreren Journalisten und Filmteams. So konnte man am Tag der Ankunft in
verschiedenen russischen Sendern Filme über den Empfang der SEDOV und ihre
Reise sehen.
Heino von Tettenborn
08.09.2006
Letzter Besuch in 2006
Den letzten Besuch 2006 in Deutschland macht die SEDOV
vom 13. - 16. Oktober in Cuxhaven. Voraussichtlich wird sie dann erst wieder
zu Ostern 2007 in Rostock zu sehen sein.
In Cuxhaven ist zudem eine Tagesfahrt am 14.10 geplant. Sie kostet incl.
Mittagessen € 85.- und kann bei ADVENTURE SAILING gebucht werden.
18.08.2006 SEDOV früher ins Schwarze Meer
Der schwere Lagerschaden der SEDOV, der in Wilhelmshaven nur provisorisch
repariert werden konnte, macht es notwendig, dass die SEDOV noch einmal in
die Werft geht.
Da die Gelder hierfür nur 2006 zur Verfügung stehen, müssen die Reparaturen
auch in 2006 ausgeführt werden; daher verkürzt sich der Fahrplan der 2.
Ausbildungsreise um rund 3 Wochen.
Sehen Sie unter :
www.sedov.info den neuen Fahrplan