09.08.2008 Ankunft der Sedov zum Hafengeburtstag in Hamburg

07.05.2008 3. Flensburg Nautics mit mehr als 40 Schiffen

Auf ein attraktives Programm können sich die Besucher des dritten Seglertreffens Flensburg Nautics im August freuen. «Wir erwarten mehr als 40 Schiffe mit einer Gesamtlänge von rund 1800 Metern», sagte Hans-Jürgen Edelhoff vom Organisations-Team am Dienstag bei der Vorstellung des Programms. Zu den Höhepunkten im Flensburger Hafen gehören am Nautics-Wochenende vom 15. bis 17. August die Segelschulschiffe der russischen und deutschen Marine, «Krusenstern» und «Gorch Fock», sowie die «Stad Amsterdam». An der Nautics-Regatta werden «Krusenstern» und «Gorch Fock» aber nicht teilnehmen. Die Veranstalter erwarten bis zu 450 000 Besucher.

06.05.2008 Eine Million Besucher zum Hafengeburtstag erwartet

Am kommenden Freitag beginnt das viertägige Fest mit einem Gottesdienst im Michel

Wenn Hamburg am kommenden Pfingstwochenende seinen 819. Hafengeburtstag feiert, dann werden wie in den Vorjahren auch fast alle Liegeplätze belegt sein: Zum größten Hafenfest der Welt erwarten die Veranstalter unter anderem drei Großsegler, vier Kreuzfahrer, Marineschiffe aus vier Ländern, Hafenschlepper, Traditions- und Museumsschiffe sowie zahlreiche kleinere Motor- und Segeljachten.

Zudem locken auf der knapp vier Kilometer langen Bunten Hafenmeile entlang der Elbe rund 500 Aussteller mit kulinarischen Köstlichkeiten und zahlreichen Fahrgeschäften sowie einem Kunsthandwerker-Markt. Erwartet werden mehr als eine Million Besucher. Prominentester Gast ist die finnische Präsidentin Tarja Halonen, die auf der viertägigen Veranstaltung ihr Heimatland den Hamburgern näherbringen will.

Eröffnet wird die Geburtstagsfeier am Freitag um 15 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst im Michel. Im Anschluss daran wird Bürgermeister Ole von Beust mit dem Läuten der Schiffsglocke auf dem Museumssegler "Rickmer Rickmers" den Start der Einlaufparade um 17 Uhr ankündigen. Den Abschluss des Festes bildet die Auslaufparade, die am Montag um 16 Uhr beginnt.

Neben den vielen Schiffen sollen auch Vorführungen mit historischen Flugzeugen, Hubschraubern, Heißluftballonen und Fallschirmspringern die Zuschauer unterhalten. Und wer das Spektakel im Hafen selbst aus der Luft miterleben möchte, kann auf Steinwerder gegenüber dem alten Elbtunnel Hubschrauber-Rundflüge buchen.

Viele Barkassen und Fahrgastschiffe ermöglichen es den Gästen, bei den Paraden mitzufahren. Aber auch die historischen Schiffe nehmen gegen eine Spende gern Interessierte mit. Auch eine Fahrt an Bord der Großsegler ist möglich. Vor Anker gehen zum Beispiel die "Sedov", der größte noch fahrende Windjammer der Welt, die "Padua", heute "Kruzenshtern", und die "Mir", die als schnellster Segler der Welt gilt. Die Hamburg Tourismus GmbH bietet eine Übersicht der Anbieter und Tipps unter www.hafengeburtstag.de oder unter der Hotline 040/30 05 13 00 (täglich von 8 bis 20 Uhr).

Die Polizei empfiehlt, mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Hafen zu fahren, da kaum Parkplätze zur Verfügung stehen. Der HVV verlängert seine regulären Fahrzeiten in den Nächten von Freitag auf Sonnabend und Sonnabend auf Sonntag für S- und U-Bahnen um eine Stunde. Danach fahren die Bahnen im 20-Minuten-Takt auf verkürzten Strecken die Nächte durch. Zusätzlich wird der Zehn-Minuten-Takt im inneren Stadtbereich bis etwa 1.30 Uhr verlängert.

Auch die AKN-Linien A 1 und A 2 werden in diesen Nächten eine Stunde länger unterwegs sein. Und auf der Linie R 12 setzt die Deutsche Bahn mit Abfahrt 1.52 Uhr einen zusätzlichen Zug vom Hamburger Hauptbahnhof nach Ahrensburg ein.

05.05.2005 Die Sedov verlässt Bremerhaven

05.05.2008 Fahrplan durcheinender gewirbelt... Meldung von Adventur Sailing

Der Fahrplan der SEDOV wird auf dieser ersten Ausbildungsreise der Universität ziemlich durcheinander gewirbelt.

Während zunächst das Schlechte Wetter mit starken Stürmen der Grund dafür war, dass St. Cruz de Teneriffa durch Lissabon ersetzt wurde, Ist der Grund für die weiteren Änderungen nicht bekannt.

Ohne Nennung weiterer Gründe hat das Fischereikommitte der Russischen Föderation den russischen Großseglern einen Anlauf von Häfen in Großbritannien "nicht empfohlen". Für die Schiffseigner kommt dies einem Verbot gleich.

Kurzfristig konnte Southend-on-Sea durch Bremerhaven ersetzt werden. Für Newcastle gibt es sogar ein extra Highlight: die SEDOV wird vom 21. - 24. Mai am Festival "Oostende voor Anker" in der belgischen Küstenstadt teilnehmen.

Das Verbot des Fischereikommitte ist ausdrücklich bis zum 01. Juni befristet, so dass den Anläufen von Liverpool und Falmouth nichts entgegen steht.

03.05.2005 Hamburgs neue segelnde Botschafterin

Der Oldtimer gehört der Stiftung Hamburg Maritim und wird von einem Betriebsverein gesegelt.

Die rund 30 Meter lange "Artemis" im City-Sportboothafen.Es ist Hamburgs neues maritimes Schmuckstück: Nach 13 Jahren Restaurierungsarbeit ist gestern die Kreuzeryacht "Artemis" im City-Sportboothafen offiziell in Dienst gestellt worden: ein eleganter weißer Zweimaster mit weit überhängendem Heck - ganz im Yachtbaustil des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Damals fuhr das 1900 in Southampton gebaute Schiff auf Nord- und Ostsee bei den großen Regatten mit. Bei der Kieler Woche 1900 segelte sie gegen die kaiserliche Yacht "Meteor" und gewann den dritten Platz. Heute soll sie bei den großen Oldtimer-Regatten eine Art segelnde Botschafterin Hamburgs werden. Doch davor steht noch eine mehrwöchige Erprobungsphase. Zwar sind die rund 60 Mitglieder des Betriebsvereins wie ihr Vorsitzender Niels Harnack zumeist gestandene Segler. "Aber wie dieses Schiff sich segeln wird, wie es reagiert - das wissen wir noch nicht, das wird spannend", so Harnack.

Tatsächlich ist die "Artemis" seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr gesegelt worden. Zuletzt war sie ein etwas ramponiertes Hausboot und lag nahe der Themse-Mündung im Schlick. Dort entdeckten sie Mitte der 90er-Jahre Mitglieder der Stiftung Hamburg Maritim. Die von der Handelskammer initiierte Stiftung organisiert die Restaurierung von historischen Schiffen für Hamburg. Die Senatsbarkasse "Schaarhörn" zählt dazu, der Lotsenschoner "Elbe No 5" oder auch der Fischkutter "Landrath Küster". Das Geschäftsmodell ist wie bei der "Artemis" immer gleich: Eigentümer ist die Stiftung, die Restaurierung übernimmt der Harburger Beschäftigungsträger Jugend in Arbeit. Finanziert werden die Projekte über Sponsoren und öffentliche Mittel. Gefahren und gewartet werden die Schiffe von Betriebsvereinen.

Die "Artemis" sollte dabei nach der "Schaarhörn" das zweite große Stiftungsprojekt werden. Doch die Restaurierung erwies sich als weit umfangreicher als zunächst gedacht. "Wir haben sogar einmal überlegt, ein neues Schiff nachzubauen - und dann die originale Inneneinrichtung zu übernehmen", erinnerte gestern Handelskammer-Syndikus und Stiftungsvorstand Reinhard Wolf. Die Stiftung entschied sich jedoch für eine Restaurierung im Schiff: Fünf riesige Eichenstämme wurden für die Erneuerung des Rumpfes gebraucht, und noch einmal etliche Stämme Oregon-Kiefer und nordamerikanische Fichte für neue Masten, Gaffel und Bäume. Die Takelage wurde nach alten Plänen rekonstruiert. Innen ist die hölzerne Einrichtung restauriert worden, ein großer Kamin sorgt für Behaglichkeit. Hinter den Hölzern verbirgt sich moderne Schiffselektronik und ein neuer Motor. Geschätzter Wert des Schiffs: rund sechs Millionen Euro.

erschienen am 3. Mai 2008

 

30.04.2008 Die Sedov ist in Bremerhaven eingelaufen

Die Sedov bleibt bis zum 5. Mai in Bremerhaven und geht dann über Brunsbüttel nach Hamburg.

25.04.2008 Piraten nehmen erneut Luxussegler ins Visier

Vor wenigen Wochen kaperten Piraten eine französische Jacht, nun ist schon wieder ein Luxussegler in Gefahr geraten.

Die „Star Clipper"  (Kapitän - Yuriy Kushchenko von der Tovarishch)

Durch die Piratenüberfälle im Golf von Aden kommen zunehmend Passagiersegler in Gefahr. In der Nacht zum Donnerstag ortete die Fregatte Emden der Deutschen Marine auf ihrem Radar verdächtige Speedboote, die den Luxussegler „Star Clipper“ im Abstand von wenigen Seemeilen umkreisten, teilte das Einsatzführungskommando in Potsdam mit. Das deutsche Kriegsschiff habe den Kapitän des Kreuzfahrers gewarnt und sei in Radarreichweite geblieben.

Die „Star Clipper“ befand sich mit rund 70 Mann Besatzung und etwa 100 Passagieren, darunter auch Deutschen, rund 70 Seemeilen südlich der jemenitischen Küste, teilte die Bundeswehr weiter mit.

Bundeswehr kann nur Nothilfe leisten

Die Bedrohung des Großseglers kam wenige Wochen nach der Entführung der französischen Jacht „Ponant“, die ebenfalls im Golf von Aden von somalischen Piraten gekapert worden war. Die Besatzung des Seglers – Passagiere waren nicht an Bord – wurde nach Verhandlungen vermutlich gegen ein Lösegeld frei gelassen. Französische Soldaten nahmen anschließend einige der Entführer in Somalia fest.

In dem Seegebiet nördlich des Horns von Afrika ereigneten sich nach Bundeswehrangaben in diesem Jahr bereits so viele Übergriffe wie im gesamten Jahr 2007. Vor allem Frachter, aber auch Fischtrawler wurden von Piraten attackiert. Während die USA und Frankreich über ein verstärktes Vorgehen ihrer Marinen gegen die Seeräuber beraten, sind deutsche Kriegsschiffe durch ihre rechtlichen Vorschriften im Kampf gegen die Piraterie auf Nothilfe bei einem tatsächlichen Angriff beschränkt. Ihr Auftrag im Golf von Aden richtet sich zudem auf die Bekämpfung des internationalen Terrorismus.

23.04.2008 «Lütte Sail" Bremerhaven erwartet über 100 Schiffe

Zur «Lütten Sail» in Bremerhaven (27. bis 31. August) haben sich bereits mehr als 100 Schiffe aus 20 Nationen angemeldet. Mit dabei seien Segelschulschiffe, kleine und große Windjammer, Traditions- und Plattbodenschiffe, teilten die Organisatoren am Mittwoch mit.

Bremerhaven (ddp-nrd). Zur «Lütten Sail» in Bremerhaven (27. bis 31. August) haben sich bereits mehr als 100 Schiffe aus 20 Nationen angemeldet. Mit dabei seien Segelschulschiffe, kleine und große Windjammer, Traditions- und Plattbodenschiffe, teilten die Organisatoren am Mittwoch mit. Erstmals werden auch das 90 Meter lange Segelschulschiff «Cuauhtémoc» der mexikanischen Marine und das brasilianische Vollschiff «Cisne Branco» dabei sein. Den weitesten Anreiseweg wird die 45 Meter lange Brigg «Picton Castle» haben, die in Neuseeland beheimatet ist. Traditionell werden auch die russischen Viermast-Barken «Sedov» und «Krusenstern» Bremerhaven ansteuern.

Auch die Planungen für die große Schwester der «Lütten Sail», die «Sail» im Jahr 2010, liefen bereits, hieß es weiter. Dafür habe sich bereits die Bark «Gorch Fock» der Deutschen Marine angemeldet.

21.04.2008 Die Sedov im englischen Kanal auf dem Weg nach Southend on Sea - Ankunft

am 30.04.2008 10:00 Uhr.

18.04.2008 "Moin" fällt beim Computer nicht mehr durch die Rechtschreibprüfung

Hannover (AFP) - Der norddeutsche Gruß "Moin" wird nun auch von Computerprogrammen des US-Softwareherstellers Microsoft verstanden. "Moin" werde in das Rechtschreibprogramm aufgenommen und damit künftig nicht mehr als Fehler auf dem Bildschirm rot unterkringelt, sagte ein Microsoft-Sprecher am Freitag dem niedersächsischen Radiosender FFN. Dieser hatte eine Aktion gestartet und Protest-Faxe, E-Mails und Unterschriften von 20.000 Hörern an das Unternehmen weitergeleitet, das "Moin" zuvor als selten verwendeten Dialekt abgetan hatte. Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) sagte dem Sender, es sei "ganz toll, dass das Wort Moin jetzt endlich richtigerweise aus dem Fehlerprogramm gestrichen ist".

14.04.2008 Die Sedov hat Lissabon verlassen und ist jetzt auf dem Weg nach England

 

13.04.2008 KHERSONES Crew segelt auf der KRUZENSHTERN

 

Inmaris hat seine guten Kontakte zu anderen russischen Segelschulschiffen genutzt und mit dem Kapitän der russischen Viermastbark KRUZENSHTERN vereinbart, dass unsere Bootsleute und Matrosen von der KHERSONES, die durch das Auslaufverbot der KHERSONES immer noch arbeitslos sind, vorübergehend, solange die KHERSONES nicht segelt, auf der KRUZENSHTERN ihrem Dienstgrad entsprechende Beschäftigung finden können.

Der Kapitän der KRUZENSHTERN - Mikhail Novikov -, der KHERSONES,- Mikhail Sukhina - und die Geschäftsführung von Inmaris haben sich dahingehend verständigt, dass diese Besatzungsmitglieder wieder auf die KHERSONES zurückkehren sollen, wenn das Schiff wieder segeln wird. 

Durch diese Vereinbarung kann sichergestellt werden, dass dieses einzigartige Fachpersonal wieder finanziell für Ihre Familien sorgen können, ihr Handwerk nicht verlernen sondern weiter verbessern und endletzlich unserer KHERSONES erhalten bleiben. Den es ist sehr schwer gute Spezialisten zu finden, die einen Großsegler segeln können.

Wir als Inmaris sind froh, dass es zu dieser Vereinbarung gekommen ist und wir wissen unsere Besatzungsmitglieder auf der KRUZENSHTERN gut aufgehoben.

Ihr Inmaris Team

10.04.2008 Die Sedov ist in Lissabon eingetroffen

08.04.2008 Clipper „Stad Amsterdam“ kommt zur 18. Hanse Sail

Rostock. Der Clipper "Stad Amsterdam", ganzer Stolz der Flotte niederländischer historischer Schiffe, kommt erstmals zur Hanse Sail Rostock vom 7. bis 10. August 2008. Das Schiff erweist sich als absoluter Publikumsmagnet seit seiner Einführung bei der Sail Amsterdam im Jahr 2000.
Der Clipper ist ein Nachbau seiner traditionsreichen Vorgänger des 19. Jahrhunderts, ausgestattet mit dem Komfort des 21. Jahrhunderts. 
Vieles an dem neuen Windjammer erinnert an längst vergangene Seefahrerzeiten, als mit dem Beginn des 19. Jahrhunderts Schnellsegler für den Warentransport von und nach Nordamerika, Indonesien oder Australien eingesetzt wurden. Durch die Eröffnung des Suezkanals 1869 verkürzte sich der Weg nach Asien für die Dampfschiffe erheblich. Die Schnellsegler konnten den Kanal nicht nutzen und verloren ihren Vorteil der geringeren Fahrzeiten gegenüber ihren stählernen Konkurrenten. Dies bedeutete um 1940 ihr Ende in der Handelsschifffahrt.
Im Auftrag der Stadt Amsterdam und der Handelsgesellschaft Randstad wurde von 1997 bis 2000 mit dem Clipper "Stad Amsterdam" wieder ein Schiff vom Typ der schnellsten Hochseesegler der Welt gebaut. Mit seinem schlanken, schwarzen Stahlrumpf und den weißen Segeln lädt das Dreimast-Vollschiff mit seiner 30 Mann starken Crew Besucher auf der ganzen Welt zu Kreuzfahrten oder Tagestouren ein und nimmt an zahlreichen Regatten und maritimen Großveranstaltungen teil.
Während der 18. Hanse Sail können Besucher auf der "Stad Amsterdam" mitsegeln. Tickets sind erhältlich in der Tall-Ship Buchungszentrale (Warnowufer 65, Tel. 0381-2085226, tallshipbooking@gmx.de).

06.04.2008 DDR-Star wieder unter Segeln

Viel Schweiß und Handarbeit sind nötig, um die "Greif" wieder aufzuriggen. Doch ein Verein aus Greifswald hat es geschafft

Kahl und nackt recken sich ihre zwei Masten in den grauen Himmel Vorpommerns. Die stolze "Greif" ist ein gerupftes Huhn - allerdings nicht mehr für lange: Die Schonerbrigg liegt in Greifswald am Kai, um ihr Gefieder zurückzuerhalten, das während der Wintermonate warm und trocken eingelagert war. Weniger poetisch ausgedrückt: Das 41 Meter lange Segelschiff wird aufgeriggt, und das ist ein Fest für die über hundert Helfer, die jetzt aus ganz Deutschland in den Greifswalder Hafen gekommen sind.

Auf und neben dem stolzen Schiff laufen die vielen Menschen geschäftig hin und her, das Gewimmel wirkt wie auf großer Kinoleinwand. Wie eine Hundertschaft in dringender Mission entsandter Ameisen fallen sie über den stählernen Zweimaster her, geschäftig zwischen Klüverbaum und Heck, Reling und Mastspitze kletternd. Sie kommunizieren in einer seltsamen Sprache, die aus nächster Nähe an das Sprachengewirr nach dem missglückten Turmbau zu Babel erinnert: "Fier Abziehjolle", "Fest Abziehjolle", "Wahrschau!".

Bliebe man tatsächlich auf der Brücke und schaute, so hätte man sich auf einen Film mit Überlänge einzustellen. In norddeutscher Gelassenheit würde er erst nach Stunden offenbaren, welchen höheren Sinn das allgemeine Gewusel verfolgt. Aus dem "gerupften Huhn" wie Marlies Kummer vom See- und Tauchsportzentrum Greifswald es nennt, würde sich der stolze Vogel Greif zu erkennen geben, der sein Gefieder mit fünf Rah- und zehn Schratsegeln zu einer vollen Segelfläche von 570 Quadratmeter entfalten kann.

Tritt man aber näher an die Szene heran, wird schnell klar, dass das Gewimmel einer klaren Ordnung unterliegt, dass jedes Kommando sitzt und punktgenau ausgeführt wird. Und dass so die Sprache der ganz großen Segelschiffe klingt. Aus allen Dialekten Deutschlands ist sie gemischt, gespickt mit nautischen Begriffen aus tausend Jahren Seefahrt. Anders vielleicht, als man es so hoch im Norden erwartet. Karges Platt reden die Fischer ein Stück weiter vorn an der Pier. Und das auch nur, wenn sie müssen. Hier klingt es nach großer, weiter Welt.

Nach Neugier und Vorfreude auf die Weite, wenn die "Greif" endlich wieder die Schwingen ausbreiten darf und fremde Länder ansteuern wird. 130 Männer und Frauen, bunt gemischt durch alle Altersstufen, sind angereist aus allen Ecken Deutschlands. Sie alle sind Mitglieder im Förderverein Rahsegler Greif e. V., fahren "Hand für Koje", wenn es wieder losgeht. Nach Kopenhagen geht der erste Törn für zahlende Aktivurlauber, Start: 16. April. Danzig, Karlskrona, Skagen oder Bornholm stehen auf dem "Versegelungsplan". Kieler Woche und Hanse Sail in Rostock sowieso.

Vorerst aber müssen alle Rettungswesten und -flöße an Bord. Sämtliche Segel müssen angeschlagen, Takelage befestigt, laufendes Gut (bewegliches Tauwerk) an seine Position gebracht werden. "Und alles noch mit Hand und Ruck", wie der Segler Andreas Pötzsch aus Dresden begeistert beschwört. Unvorstellbar ist es in der Tat, wie die baumdicken, fast 13 Meter langen Stahlrahen, die die Männer auf Rollenwagen an das Schiff heranschieben, nur mit Seilen, Kraft und Flaschenzügen den 27 Meter hohen Großmast hinaufsollen. "Das hat man früher schon mit der Ankerspill gemacht", erklärt Steuermann Alois Langforth und treibt seine elfköpfige Meute wie Esel um das Rondell: "Nicht schlafen da auf Steuerbord!" poltert er.

Kapitän Wolfgang Fusch dagegen motiviert mit Gummibärchen - die "Fütterung der Raubtiere" gehört zum Ritual und macht gute Laune. "Behält man als Seemann nicht den Humor, ihm käm' die See versalzen vor!", ist das Motto hier an Bord. Dann klappt auch die Arbeit. "Fier Abziehjolle" - und eine Reihe von fünfzehn Helfern bewegt geduldig das ellenlang über einen Flaschenzug umgelenkte Seil. Und tatsächlich schwebt das gewaltige Stahlrohr Zentimeter für Zentimeter den Mast empor, bis es in luftiger Höhe an exakter Position fixiert wird.

Wie in jedem Frühjahr, so wird auch dieser Film enden, wenn die "Greif" klar zum Auslaufen ist. Und zwar beim Takelschmaus bei Jochens. Sie haben es sich verdient.

04.04.2008 An die Segel, fertig, los bei den Regatten am Flensburg Fjord!

Historische Segler an Land und an Bord erleben

An die Segel, fertig, los bei den Regatten am Flensburg Fjord!

Flensburg, 04.04.2008 - Lauschige Buchten, gemütliche Häfen, dazu das Flair der "Dänischen Südsee" - im herrlichen Segelrevier rund um den Flensburg Fjord kann man nicht nur prima mit dem eigenen Boot schippern. Es gibt auch viele maritime Events und sogar Mitsegelmöglichkeiten, die garantiert gegen Fernweh helfen und die Lust machen auf den hohen Norden!

Die "Flensburger Rum Regatta", vom 2. bis 4. Mai 2008 am Wochenende nach Himmelfahrt, startet auch in diesem Jahr mit der "Flensburg Fjord Regatta", bei der Gäste auf altehrwürdigen Traditionsschiffen von Sønderborg/Dänemark nach Flensburg reisen und mit flatternden Segeln im Wind einen wunderschönen Tag auf der Ostsee genießen können. Wer das ganze Feld der 100 Gaffelsegler abfahren und fotografieren will, sollte in Langballigau auf der MS Feodora einchecken, die die Regatta begleitet. Abends werden alle Akteure im Schifffahrtsmuseum Flensburg zur feierlichen Preisverleihung begrüßt und wer am Tag drauf (noch einmal) den Wind um die Nase spüren möchte, kann dann von Flensburg aus unter gehissten Segeln in See stechen. Begleitet wird das Wochenend-Spektakel mit einem bunten Rahmenprogramm um den Flensburger Museumshafen, wo über hundert Oldtimer-Schiffe liegen werden. Das Rahmenprogramm umfasst traditionell maritimen Dreikampf "Rudern, Segeln, Fischen", viel Live-Musik und typisch norddeutsche Spezialitäten.

Wer das Wochenende schon anderweitig verplant hat, aber Sehnsucht nach Meer und schönen Schiffen hat, sollte sich das Yachten- und Windjammer-Treffen "Flensburg Nautics" vom 15. bis 17. August vormerken. Bei einem bunten Landprogramm, zu dem 400.000 Besucher erwartet werden, kann man die berühmten Segelschulschiffe Gorch Fock, Kruzenshtern und die Capitan Miranda sowie viele dutzend weitere Segler in Flensburgs historischem Hafen bestaunen. Sogar Mitsegeln kann man an Bord vieler der imposanten, maritimen Schönheiten.

"Sommergästesegeln" - DIE Touristenattraktion am Flensburg Fjord

Auch an Bord eines Haikutters oder alter Fischer- und Postschiffe können Urlauber unvergessliche Momente erleben. Beim "Sommergästesegeln" erleben sie das Leben an Bord und die traditionelle Seefahrt - hautnah, echt und unverfälscht, auf bis zu über hundert Jahre alten Traditionsschiffen. Fans historischer Segelschiffe werden bei einem Törn vom Flensburger Hafen zu den Ochseninseln ins Schwärmen geraten, wenn sie selbst mit anpacken und die Segel setzen können. Wie bei der sehr erfolgreichen Premiere des "Sommergästesegelns" im letzten Jahr wird auch von Juni bei August 2008 immer sonntags jeweils zwei Mal abgelegt. In diesem Jahr ist im "Eintrittspreis" zu diesem Segelerlebnis auch der Besuch des Flensburger Schiffahrtsmusem am Fahrtag enthalten: Rundum ein historisch maritimes Highlight!

Mehr Infos zum Urlaub in der deutsch-dänischen Grenzregion und Anmeldung zum Mitsegeln im Sommer 2008: Flensburg Fjord Tourismus GmbH, www.flensburg-tourismus.de

Hamburger Hafengeburtstag Mai 2008

Durch Stornierung eines Kunden sind jetzt wieder Plätze auf der SEDOV zur Einlaufparade zum Hamburger Hafengeburtstag frei geworden.

Die Fahrt startet um 08.00 Uhr in Brunsbüttel (Zugverbindung von Hamburg-Altona möglich um 06.33 Uhr). An Bord gibt es einen Begrüßungsdrink sowie einen Eintopf mittags und Kuchen am Nachmittag. Einlaufen in Hamburg ist mit der Einlaufparade um ca. 17.00 Uhr.

Der Preis beträgt EUR 90,00 pro Person.

03.04.2008 Die Sedov im Kanal

31.03.2008 Endlich unterwegs

Der Dritte Anlauf war wohl erfolgreich, die Sedov ist auf dem Weg nach Lisabon. Von den 13 Trainees sind noch 4 übrig geblieben, die anderen haben es vorgezogen von der Reise Abstand zu nehmen.

Gestern fand der zweite Abschied von Emden statt, aber kurz nach dem die Sedov das Fahrwasser erreichte war die Reise wieder zu Ende. Die Freunde der Sedov in Emden standen ratlos am Außenhafen und konnten sich keinen Reim auf die Aktion machen. Es wurde berichtet, dass das Schiff starke Schlagseite hatte (falsch getrimmt?) und vielleicht deshalb wieder anlegen musste.

Erst heute morgen gegen 7:00 Uhr war es dann soweit, die Sedov fuhr mit eingeschaltetem AIS bis kurz hinter Borkum, dort wurde der Sender wieder ausgeschaltet, warum weiß auch Niemand.

Ein guter Kapitän ist auch ein vorsichtiger Kapitän, aber zu vorsichtig kann leicht als unfähig ausgelegt werden.

31.03.2008 «Gorch Fock» und «Krusenstern» bei Flensburgs Nautics

Flensburg (dpa/lno) - Die Segelschulschiffe «Gorch Fock» und «Krusenstern» sind die Attraktionen des diesjährigen Yachten- und Windjammer-Treffens Flensburg Nautics 2008. Außer der «Gorch Fock» und der russischen «Krusenstern» hätten sich bislang 35 weitere Schiffe angemeldet, sagte Veranstalter Michael Reinhardt am Montag in Flensburg. Er gehe davon aus, dass sich die Zahl der Schiffe noch verdoppelt. Zudem sei ein großes Rahmenprogramm geplant. Zu den 3. Flensburg Nautics vom 15. bis 17. August erwarten die Veranstalter bis zu 400 000 Besucher. «Es hat kleine Kieler-Woche-Dimensionen angenommen», betonte Reinhardt.

31.03.2008 Hamburg - Leinen los auf der Leinwand

Das Abaton startet die Reihe "Seefahrt tut Not". In acht Programmen laufen viele selten gezeigte historische Filme.

Die Kinos klagen über Zuschauerschwund. Das lässt viele Lichtspielhäuser erfinderisch werden, und sie versuchen, ihr Publikum mit besonderen Angeboten zu locken. Auf Seefahrerromantik setzt in den kommenden Wochen beispielsweise das Abaton. Dort startet die Filmreihe "Seefahrt tut Not". Bis zum Juni laufen dort acht Filme bzw. Programme, in denen es um Stürme, Cap-Horn-Umsegelungen, Untergänge, schöne Frauen und verrückte Kapitäne geht.

Die Idee dazu hatte jemand, dem maritime Themen mindestens so am Herzen liegen wie das Kino. Abaton-Gründer Werner Grassmann ist früher selbst zur See gefahren. Als Kadett fuhr er auf dem damaligen Segelschulschiff "Horst Wessel", das heute als "U.S. Eagle" unter amerikanischer Flagge fährt. "Ich war damals 15 Jahre alt", erinnert er sich. Natürlich mussten die Kadetten in die Takelage "Weil ich aber noch so klein war, durfte ich nur bis zur Obermarsrah klettern." Die ist etwa in der Mitte des gut 45 Meter hohen Großmasts.

Grassmann, der später als Regisseur und Produzent arbeitete, will die Reihe am kommenden Sonntag im Rahmen einer Matinee eröffnen. Der 81-Jährige will dabei aber nicht nur romantische Klischees beschwören, denn er hat auch noch ganz andere Erinnerungen. "Großsegler zu fahren hat auch viel mit Angst zu tun", weiß er. Die alte Seglerweisheit "eine Hand für sich, eine fürs Schiff" sei manchmal auch nur Theorie. Grassmann hat auch nach seiner Kadettenzeit immer wieder mit Wind und Wellen zu tun gehabt, kann deshalb viele Geschichten erzählen. Jedes Programm aus der Seefahrt-Reihe wird dreimal im Kino gezeigt. Grassmann glaubt an den Erfolg. "Wenn ein riesiger Dampfer untergeht, das zieht. Das hat schon die 'Titanic' gezeigt." Der Vorverkauf hat begonnen.

Seefahrt tut Not: Bitte folgen/Segelschulschiff Eagle/SOS Constellation So 6.4., 11.00; Mi 9.4. 17.00, So 13.4., 11.00, Abaton (MetroBus 4 + 5), Allende-Platz 3, Karten unter T. 41 32 03 20; alle Programme unter www.abaton.de

29.03.2008 Schonerbrigg «Greif» flott für Saison 2008

Im See- und Tauchsportzentrum Greifswald ist am Samstag die Schonerbrigg «Greif» für die 58. Segelsaison aufgetakelt worden. Nach fünf Monaten Winterpause hievten die Stammbesatzung und Mitglieder des Fördervereins des 41 Meter langen Rahseglers wieder die Großsegel in die Masten, wie Betriebsleiter Klaus Schult mitteilte.

Im See- und Tauchsportzentrum Greifswald ist am Samstag die Schonerbrigg «Greif» für die 58. Segelsaison aufgetakelt worden.

Nach fünf Monaten Winterpause hievten die Stammbesatzung und Mitglieder des Fördervereins des 41 Meter langen Rahseglers wieder die Großsegel in die Masten, wie Betriebsleiter Klaus Schult mitteilte.

Zum ersten Törn wird das Flaggschiff der Hansestadt am 23. April die Segel setzen und zur Schiffstaufe des neuen Kreuzfahrtschiffs «Aidabella» nach Warnemünde fahren. Das Segelschulschiff soll den neuen Luxusliner beim Auslaufen zu seiner Jungfernfahrt begleiten.

Zum Segelplan 2008 gehören Teilnahmen an der Rostocker Hanse Sail und der Kieler Woche sowie Reisen nach Kopenhagen, Bornholm, Karlskrona, Visby und Polen. Der längste Törn führe die Segler nach Skagen an der nördlichsten Spitze Dänemarks. Für mehrere Reisen sind derzeit noch Plätze zum Mitsegeln frei. Im vergangenen Jahr hatten etwa 2200 Touristen ihren Urlaub an Bord des 1950 in Dienst gestellten Zweimasters verbracht.

27.03.2008 Die Sedov bleibt bis Sonntag in Emden

Mit dem ersten Hochwasser wird die Sedov auf die Reise gehen. Die Reise geht nicht nach Teneriffa, sondern nur bis Lissabon.

27.03.2008 Schwere See "Sedov" zurück

Aus der Ostfriesenzeitung vom 27.03.2008

26.03.2008 Die Sedov ist zurück in Emden

Die Sedov ist wegen einer angeblichen Sturmwarnung zurück nach Emden gefahren und soll dort bis zum Freitag bleiben. Nähere Angaben folgen morgen

25.03.2008 Die Sedov ist auf dem Weg nach Teneriffa

25.03.2008 Segelschiffe beim Hafenfest in Brest besichtigen
 
Brest/Frankfurt/Main (dpa/tmn) - In der Bretagne können Urlauber vom 11. bis 17. Juli rund 200 Schiffe beim Hafenfest der Stadt Brest besichtigen. Unter anderem steht Besuchern mit dem russischen Viermaster «Sedov» eines der größten Segelschiffe der Welt offen.
Das teilt das Tourismusamt Maison de la France in Frankfurt mit. Außerdem wird Urlaubern bei dem alle vier Jahre stattfindenden Fest ein Programm mit Konzerten, Ausstellungen und Feuerwerken geboten.

Touristeninformationen über Brest: www.brest-metropole-tourisme.fr

25.03.2008 Maritimes von einst und Morgen

Saisonstart im Küstenschifffahrts-Museum

St. Petersburg und London, Hamburg, Kiel, Lübeck und Rostock: Normalerweise hängen die Bilder von Andrej Tron in den Metropolen – jetzt können auch die Besucher des Kehdinger Küstenschifffahrts-Museums in Wischhafen die Werke des renommierten russischen Marinemalers bewundern. Die Ausstellung „Das Schiff. Vier Jahreszeiten“ wurde am Ostersonntag in Anwesenheit des Künstlers eröffnet.

Das Museumsteam war während der Hamburger Bootsausstellung „Hanseboot“ auf Tron aufmerksam geworden und hatte seitdem nicht lockergelassen, wie Museumsleiter Volker von Bargen berichtete. „Klein und sehr gemütlich“ sei der Ausstellungsraum, freute sich der St. Petersburger Künstler, dem der russische Präsident Wladimir Putin 2005 den Ehrentitel „Verdienter Maler Russlands“ verliehen hatte. Auch in Putins Residenz bei St. Petersburg hängen Arbeiten von Andrej Tron.
Bevorzugt in Aquarelltechnik malt der russische Künstler seine Bilder, die sich durch exakte Kenntnisse der einzelnen Schiffstypen, hohe Genauigkeit und die den Jahreszeiten entsprechende Stimmung auszeichnen. Die Ausstellung „Das Schiff. Vier Jahreszeiten“ ist noch bis Ende Juli in Wischhafen zu sehen. Die Bilder gibt es als Postkarten und Drucke zu kaufen. Dazu passend gab es zum Ausstellungsstart Spezialitäten der russischen Küche wie Soljanka oder Blinis.
Ebenfalls im Küstenschifffahrts-Museum sind seit Ostersonntag Aufnahmen von Uwe Schaffrath zu sehen. Der heute in Hamelwörden lebende Fotoreporter, der sich mit Hamburg-Fotos und Portraits von Uwe Seeler bis Udo Lindenberg einen Namen machte, dokumentierte 1973 mit eindrucksvollen Schwarzweißfotos den Bau der Hamburger Köhlbrandbrücke. Die Ausstellung „Die letzte Lücke in der Brücke“ wird ebenfalls bis zum Sommer gezeigt.
In einer dritten neuen Ausstellung geht es um „Die Zukunft der Seefahrt“. Hier wird ein neuer Schiffstyp, der „Futura Carrier“, vorgestellt. Dieses Rhein-Seeschiff soll die Schadstoffbelastung der Umwelt erheblich vermindern.
Neben einigen historischen Segelschiffen war zur Saisoneröffnung des Küstenschifffahrts-Museums auch der NDR zu Gast in Wischhafen. Das Hörfunkteam des „Hamburger Hafenkonzerts“ fing O-Töne ein und interviewte Museumsmitarbeiter und Besucher. Die Sendung wurde am Ostermontag ausgestrahlt.
Das Kehdinger Küstenschifffahrts-Museum ist bis zum 1. Juli jeweils sonnabends, sonn- und feiertags von 10 bis 12 und von 13 bis 18 Uhr geöffnet und von Juli bis September täglich außer montags zu den gleichen Uhrzeiten.

 

24.03.2008 Bilder und Berichte von Freunden der Sedov

Neue Segel anschlagen für den Törn nach Teneriffa

(Photos von Meinhard Siemens aus Leer)

Zwei alte Freunde - Meinhard Siemens aus Leer und Altmatrose Alexander Konstantinowich Michailow

Ein großzügiges Geschenk vom Freundeskreis Sedov an das Schiff, Tische und Stühle für den Kinosaal

Übergabe der Bestuhlung

Der Zustand des Schiffes nach dem Werftaufenthalt wird als gut beschrieben, neue Nagelbänke, renovierte Kabinen der Stammbesatzung, fast ein wenig zu großzügig, nachdem unsere Freunde das beengte über Jahre kannten. Die Holzumrandung der Brücke wird während der Fahrt nach Teneriffa fertig gestellt.

Konstantinowich ist wieder gut auf den Beinen, seine 67 Jahre sind ihm aber langsam anzusehen. Der neue Kapitän hat noch mit Sprachschwierigkeiten zu kämpfen, auch sind ihm die Gebräuche in Emden nicht so geläufig.

Da das Wetter in Emden so schlecht war, konnte Ille, Jens und Willem Onken ihren Getränkestand nicht an Deck aufbauen, sondern mussten in das Offizierskasino ausweichen. Dort verbot der Kapitän aber den Zugang für die Tagesbesucher des Schiffes, weil er die Emder Freunde unter sich sein lassen wollte, ein Missverständnis. Erst nach einigen Schwierigkeiten konnte auch da Abhilfe geschaffen werden. Einen "Victor" zu ersetzen wird wohl jedem Nachfolger unmöglich sein.

Auf der Fahrt nach Teneriffa wird einer der sieben Trainees die Versorgung mit Getränken im Leninraum und der Offiziersmesse übernehmen (auch ein Rudi ist eben nicht zu ersetzen).

Bilder von Klaus Witt


21.03.2008 Windjammer «Mir» sucht noch Mitsegler über Ostern

Der russische Windjammer «Mir» hat am späten Donnerstagabend für eine Stippvisite am Warnemünder Passagierkai festgemacht. Bis zum Montag lädt das Vollschiff zu täglichen Besichtigungen ein, wie ein Sprecher des Hanse Sail Büros sagte. Außerdem lege der Großsegler zu mehrstündigen Mini-Kreuzfahrten ab. Dafür würden noch Mitsegler gesucht. Der Törn kostet 69 Euro für Erwachsene und für Kinder ab sechs Jahre 49 Euro. Er kann über das Hanse Sail Büro (0381) 2085226 gebucht werden.

Warnemünde (ddp-nrd). Der russische Windjammer «Mir» hat am späten Donnerstagabend für eine Stippvisite am Warnemünder Passagierkai festgemacht. Bis zum Montag lädt das Vollschiff zu täglichen Besichtigungen ein, wie ein Sprecher des Hanse Sail Büros sagte.

Außerdem lege der Großsegler zu mehrstündigen Mini-Kreuzfahrten ab. Dafür würden noch Mitsegler gesucht. Der Törn kostet 69 Euro für Erwachsene und für Kinder ab sechs Jahre 49 Euro. Er kann über das Hanse Sail Büro (0381) 2085226 gebucht werden.

20.03.2008 Die Sedov ist in Emden

Ein kalter Empfang in der Patenstadt

19.03.2008 Die Sedov wird am 20.03. gegen 12:00 Uhr in Emden sein.

15.03.2008 Informationen zum Stand KHERSONES

 

von Inmarsi Perestrtoika Sailing

 
 

Bei dem Streitfall KHERSONES gibt es leider nichts Neues. Wir hoffen, dass die neue Regierung unter der Leitung der Ministerpräsidentin Julia Timoschenko nun bereit ist, die Angelegenheit KHERSONES zu klären.

Das Schiff liegt nach wie vor in seinem Heimathafen Kerch fest. Eine aus 5 Besatzungsmitgliedern bestehende Wachmannschaft an Bord ist für die Aufrechterhaltung des technischen Zustandes des Schiffes zuständig. Unser Kapitän Mikhail Sukhina unterrichtet als Dozent an einer Marine Akademie in seiner Heimatstadt Sevastopol in den Fächern Meteorologie und Nautik. Die nautischen und technischen Offiziere der KHERSONES verrichten ihren Dienst auf anderen Handelschiffen und haben uns erklärt, dass sie sofort auf die KHERSONES zurückkehren werden, wenn das Schiff wieder eingesetzt wird. Auch andere Mannschaftsgrade der KHERSONES wie Matrosen, Bootsleute und die Damen der Service-Crew haben uns über den Kapitän mitteilen lassen, dass sie alle wieder dabei sind, wenn es losgehen wird. 

Wir sind sehr stolz auf soviel Loyalität seitens unserer Besatzung, die uns unterstützt, weiterhin für das Schiff zu kämpfen.

 

Die Universitätsleitung des KSMTU (Kerch State Maritime Technological University) hat uns mitgeteilt, dass die KHERSONES im April 2008 in eine Werft in Sevastopol gehen soll, wo Klassifikationsarbeiten für die Erneuerung der Klasse (Schiffs-TÜV) durchgeführt werden sollen. Die dafür notwendigen finanziellen Mittel sind anscheinend aus dem Staatsbudget der Ukraine zur Verfügung gestellt worden.Bleibt abzuwarten, wie sich die Ukrainische Regierung weiterhin in Sachen KHERSONES verhält, damit das bestehende Problem gelöst werden kann.

Wir werden Sie hier weiterhin informieren, sobald es Neues zu berichten gibt. 

15.03.2008 Sturm zerfetzte der „Roald“ die Segel

Eckernförde – Da staunten selbst die wettererprobten Iren: Nach einem Sturm mit Orkanböen lief die Eckernförder Brigg „Roald Amundsen“ vor wenigen Tagen in den Hafen von Cobh ein. Mit völlig zerfetzten Segeln, ansonsten unversehrt.
Auf der Rückreise von seinem Winterrevier auf den Kanaren erwischte den Traditionssegler sein bisher wohl schwerster Sturm. In der irischen See peitschten Böen von teilweise zwölf Windstärken den Windjammer durch die Wellen. Eine besondere Herausforderung in der ganzjährigen Sail-Training-Routine der „Roald“, die Crew und Schiff unbeschadet überstanden haben.
„Gründlicher Garderobenschaden, sonst nichts. Der Rest Bagatellen“, lautete der erste, lakonische Kommentar des Vorstandes vom Betreiberverein LLaS (LebenLernen auf Segelschiffen). Gemeint waren die Segel – insgesamt 850 Quadratmeter Tuch –, die die heftigen Winde völlig zerrissen hatten. Stürme sind Teil der Routine, doch dieser hatte es in sich. Die Mitglieder an Land gratulierten denn auch der Bord-Crew zu ihrer Leistung in anspruchsvoller Situation.
Mit provisorischen Ersatzsegeln kehrt die „Roald“ jetzt nach Eckernförde zurück, wo sie am 10. April erwartet wird. Kleinere Reparaturen werden unterwegs ausgeführt. Die zerfetzten Segel aber, die nicht mehr reparabel sind, werden ein großes Loch in die Kasse des gemeinnützigen Betreibervereins reißen. Die LLaS-Vorsitzende Birgit Lüße rechnet derzeit mit 40000 Euro. „Wir brauchen definitiv den größten Teil der Rahsegel neu. Und wie alle Vereine sind wir dankbar für jede Spende.“
Die „Roald Amundsen“ ist das Flaggschiff der Eckernförder Traditionsseglerflotte. Die Brigg lief 1952 als Fischerei-Logger vom Stapel und wurde 1992 als Rahsegler getakelt. Seitdem erfahren junge Menschen und erwachsene Segelfans an Bord erlebnisreiche Einblicke in traditionelle Seemannschaft.

10.03.2008 Die Sedov hat Kaliningrad verlassen und ist auf dem Weg nach Emden.

Was vorher war....