Das Erlebnis „Sedov“!
Ein Reise(Erlebnis)bericht von Brandstätter Adolf
(Ein Reisebericht mit Speisenfolge)

Von Barcelona nach La Valetta auf Malta
Mitte der achtziger Jahre gab es in der Sonntagsbeilage der Kronenzeitung einen Bericht eines Wieners der eine Fahrt auf der Sedov beschrieb.
Nachdem mich alles was mit Wasser und Segeln zu tun hat interessiert, faszinierte mich dieser Bericht natürlich. Irgendwann möchte ich so ein großes Schiff erleben, sagte ich zu meiner Frau, Gerlinde. Ich möchte erleben wie es auf so einem großen Schiff zugeht. Die Bewegungen des Schiffes, die Seemannschaft, das ganze Leben auf so einem großartigen Rahsegler.
Gerlinde telefonierte am nächsten Tag, ohne mein wissen, mit der im bericht angeführten Telefonnummer und ließ mir dadurch die ersten Unterlagen über das Schiff zukommen.
Ich war fasziniert! Trotzdem dauerte es noch einige Jahre bis es die Gesundheit, der Beruf und die Reiseroute der Sedov möglich machte eine Reise auf der „größten Bark der Welt“ anzutreten. Im Herbst 2001 bekam ich wieder einmal den entsprechenden Reiseplan der Sedov für das nächste Jahr. Und da war mein Törn. Barcelona – La Valetta. Ich brauchte nicht lange um Gerlinde zu überzeugen das wir diese Fahrt gemeinsam machen werden.
Und im Jänner 2002 buchte ich per Internet.
Wir sogen dann alles was wir über dieses Schiff in Erfahrung bringen konnten, in uns, auf. Alleine die Freude und Erwartung auf diese Reise war ein schönes Erlebnis. Wir fuhren auf die Bootsmesse nach Tulln, durchstöberten Buchhandlungen und das Internet nach Information über die Sedov. Bis zur tatsächlichen Reise im Oktober hatten wir eine gewaltige Spannung aufgebaut.
Dann war es endlich soweit.
Der 11. Oktober war da. Und der Seesack gepackt.
Um 22:29 bestiegen wir den Orient-Express nach Paris. Wir kamen gutgelaunt, nach einer angenehmen Reise im Liegewagen, am 13.Okt. kurz nach Mittag in Paris, Gare de I´Est, an. Nachdem wir unser Gepäck im Schließfach des Gare de Austerlitz untergebracht hatten, nutzten wir den Nachmittag um eine kleine Sighseeingtour durch Paris zu machen. Mit der Metro fuhren wir zum Eifelturm, den Invalidendom und auf die Ile de la Cite zu Notre Dame.
Die Wartezeit am Abend, bis zu Abfahrt des Nachtzuges nach Spanien, verbrachten wir dann am Gare de Austerlitz beim Essen. Im Liegewagen war dann eine lustige Unterhaltung mit Englisch, Französisch, Spanisch und Handzeichen mit den mitreisenden angesagt.
Am nächsten Morgen wurden wir kurz vor La Tour de Carol an der Spanischen Grenze wach. In den Pyrenäen lag Schnee und im Tal lag der Raureif. Umsteigen auf einen Spanischen „Dschungelexpress“ und durch eine wunderschöne Herbstlandschaft nach Barcelona. Bereits die Anreise nach Barcelona war gelungen und ein schönes Erlebnis.
Der altehrwürdige Taxilenker der uns zur Moll de Espana brachte fragte zwei Polizisten ob er mit seinen Fahrgästen bis zur Barka Sedov fahren kann. Worauf diese erst einmal ganz ungläubig fragten „Barka Sedov? Russia? Militare?“ und was wir da wollen.
Wir gingen zu Fuß um die nächste Ecke.
30 Meter vor uns.
Wum!!! Da lag sie! Die Sedov! Die Masten! Die Rahen! So groß! Unser Traumtörn?
13. Oktober 2002 , 12:10 Uhr.
Wir zeigen den jungen Kadetten an der Gangway unsere Bordkarten und sofort nimmt uns einer unser Gepäck ab und bringt es an Bord, wo wir sofort von unserem zuständigen Offizier „Igor“ begrüßt werden. Er bringt uns unter Deck zu unseren Kabinen wo bereits an der Tür die Namenslisten der jeweiligen Belegung angebracht sind. Wir sind wunschgemäß in der kleineren Gemeinschaftskabine „Frederikstad“ untergebracht. Vier Mann, zwei Frauen.
Gerlinde und ich, zwei ältere Herren aus Hamburg, ein Mann aus Hamburg und wie sich später herausstellt ein in Hamburg lebende Russin. Sie kam mit auf diese Reise um ihren Freund auf dem Schiff wieder zu sehen. Die „Tus“, wie uns später deutsche Freunde erklärten.
Die Herren mit ihren knappen zwei Metern hatten in der Kabine ihre Probleme mit ihrer Körpergröße. Die gemischte Belegung sollte auf der ganzen Reise kein Problem sein. Wahrscheinlich wegen der Suppe! Doch dazu später.
Der Platz in der Kabine ist sehr begrenzt, der Spind auf das Mindestmaß reduziert, die Matratzen in den Kojen total durchgelegen. Wenig Licht und die Lüftung, die ein wenig kühlen soll, runden den „Russischen“ Eindruck ab. Aber uns gefällt´s. Es ist schön.
Um 13:00 Uhr das erste Essen an Bord. Hühnersuppe, kaltes Huhn mit Beilage, Saft und einen Apfel. Es schmeckt ausgezeichnet.
Anschließend wird unser Gepäck eingeräumt und das Schiff erkundet. Es ist gewaltig. Alles so riesengroß, so viele Seile, Taue und neue eindrücke. Wo soll man da anfangen zu fotografieren und filmen? Die Kameras glühen.
Wir lernen Herrn Borne…. kennen, ein Reiseteilnehmer, der uns während der gesamten Woche viel über die Seefahrt mit Großseglern und natürlich auch über die Sedov erzählt. Mit seiner ruhigen Art zu erzählen und seinem Fachwissen und Erlebnissen hat er einen bleibenden Eindruck bei uns hinterlassen. Danke.
Wir gehen noch eine große Hafenrunde spazieren und entdecken dabei, direkt an der
Moll de Espana ein Seewasseraquarium erster Klasse. Verschiedenste Becken mit allen möglichen Wasserbewohnern und ein riesengroßes Becken durch das verschiedene Glastunnel führen um die großen Haie, Rochen, Muränen und Barsche zu bewundern. Großartig!
Zum Abendessen am Schiff gibt es wieder Hühnersuppe variiert mit Gemüseeinlage, Faschiertes, Salat und Fruchtsaft.
Wir machen noch einen Vertauungsspaziergang in die nahegelegene Stadt durch eine Straße mit allen möglichen Souvenirständen und Handwerk. Wir haben um 21:00 Uhr noch 21°C. Und gegen 23:00 Uhr fallen wir nach dem Duschen Todmüde, aber glücklich, in unsere Kojen.
14.Oktober 2002
Wake up, über Lautsprecher am ganzen Schiff zu hören, um genau 07:00 Uhr.
Morgentoilette in der bescheidenen Sanitäranlage (es reichte aber aus).
Dafür hat es das Frühstück in sich. Tee, Weißbrot, Butter und verschiedene Marmeladen. Der Kaviar, der auch serviert wurde, ist zum Frühstück nicht jedermanns Sache. Aber mir schmeckt er vorzüglich.
Dann das warten auf das Ablegen und Auslaufen. Wir wollen die Seeluft um die Nase spüren.
Es wird 11:30 Uhr bei 25°C bis die Leinen endlich gelöst werden und uns die beiden Schlepper nach achtern aus dem Hafenbecken bugsieren.
Und genau jetzt sollen wir zum Mittagessen in die Messe. Die meisten bleiben aber noch ein wenig zum Fotografieren als wir unter der großen offenen Hebebrücke den Hafen verlassen.
Auf geht´s, auf große Fahrt durchs Mittelmeer.
Wir gehen verspätet zum Mittagstisch und die beleidigte Chefin der Messe spricht von „Disziplina“ und so. Was soll´s. Wir legen nicht jeden Tag in Barcelona ab.
Das Essen schmeckt trotzdem gut. Schwammerlsuppe, Beef Stroganof mit Nudeln und eine Mango als Nachspeise.
Obwohl die verschiedenen Suppen alle vorzüglich schmeckten, haben wir die Köchin in verdacht das sie eine Zutat zuviel verwendet. Die männlichen Reiseteilnehmer bemerkten nähmlich, mit Dauer der Reise, ein nachlassendes Interesse an der Damenwelt! Will man so Zucht und Ordnung am Schiff unter Kontrolle halten? Auf alle fälle ein Nebenbeierlebniss das einen erkennen lässt wie schnell man(n) manipuliert werden kann. Wir nahmen diese Sache aber nicht ganz ernst und machten gegenseitig unsere Witze darüber.
An diesem ersten Tag auf See bildeten sich, wie auch auf jeder anderen Gruppenreise, die ersten Gruppen unter den Trainees.
Gerlinde und ich lernten viele liebe und nette Menschen kennen. Einen ganz besonderen Kontakt und Zugang fanden wir zu ein paar Reisebürofachleuten die diese Reise aus beruflichen Gründen machten. Zu Andreas, Bernie, Hermann und Michael verbindet uns seither eine lustige Freundschaft.
Als uns der Lotse und die Schlepper vor Barcelona verließen kam dann auch noch richtige Abenteuerstimmung unter den Trainees auf. Noch dazu kreuzte kurz darauf ein moderner
4-Mast Rahsegler der „Star Clippers“ Gesellschaft unsere Sedov.
Wir Trainees werden dann in drei Gruppen aufgeteilt und dem entsprechenden Bootsmann zugeteilt. Gerlinde, ich und unsere vier Deutschen „Buam“ dürfen unsere zukünftigen Großseglerkenntnisse am Fockmast erlernen.
Unserer Mannschaft
am Fockmast wird nun als erstes eine Einführung zuteil wie man sich beim
aufentern und am Mast verhält, wo man seinen Sicherheitsgurt einhängt und wie
man für seine eigene Sicherheit sorgt.
Und dann; Sicherheitsgurt anlegen und auf in das erste „Krähennest“. Wer sich traut darf auch auf die 2. Rah, die Voruntermarsrah, aufentern.
Es ist fantastisch!
Wir fühlen uns wie bei der Fahrt zur Schatzinsel, der Meuterei auf der Bounty und der Jagd nach Mobby Dick zusammen.
Es ist ein großartiges Erlebnis! Wir sind glücklich.
Und dann, 16:40 Uhr, unser erster „Parusnij Avral“, Segelalarm. All Hands on Deck!

Das planmäßige durcheinander an Deck beim Brassen und Segelsetzen ist sehenswert.
Die vielen Kadetten, die Befehle der Bootsmänner durch ihre Trichter und die Geräusche des Windes, wenn er die Segel erfasst und füllt, erzeugen für uns Landratten eine ganz eigene Stimmung. Die Kameras sind in Dauerbetrieb.
Und wir stehen das erste mal an Deck der Sedov und erleben die Bewegungen dieses schönen Schiffes unter Segel.
Zum Abendessen gibt es dann die übliche gute Suppe und Lachsfilet gegrillt mit Beilagen.
Wir spazierten noch ein paar mal übers Deck um dann in den Leninraum zu gehen. Der schön ausgebaute Leninraum ist der Aufenthaltsraum für uns Trainees. Und er eignet sich vorzüglich dazu, den Flüssigkeitsverlust während des Tages auszugleichen. Dass dabei jede Menge Seemannsgarn gesponnen wird versteht sich fast schon von selbst. Und nach ein paar Bierchen fallen wir gegen 22:30 Uhr zufrieden in unsere in unsere Kojen.
15. Oktober 2002
Wake up, über Lautsprecher um 07:00 Uhr
Ausgezeichnetes Frühstück mit Kaffee und Salami.
Und dann ab 08:00 Uhr geht´s zur Ruderwache.
Die Ruderwache besteht aus sechs Personen. Der Steuermann, der Mann im Ausguck im Schiffsbug und vier Mann am Steuerrad. Da ich weis das vier Stunden am Steuerrad eine sehr lange Zeit ist, haben wir mit unseren deutschen Freunden beschlossen, diese vier Stunden zu teilen. Wir lösten zwei Kadetten ab und wechselnden uns untereinander alle halbe Stunde ab. Und das war gut so. Dadurch wurde keiner überfordert und hatte trotzdem das Erlebnis des Steuer(Ruder)mannes.

Adolf am Ruder der Sedov
und nicht nur auf der Sedov:

Heute wie damals--- Steuermann halt die Wacht
Gerlinde klettert am Kreuzmast in den ersten Ausguck und ist Happy. Es ist schön.
Am Abend sollten wir an Sardinien vorbeilaufen. Momentan halten wir direkt darauf zu.
Es ist heiß, mit leichtem Wind und wir machen etwa 7 ktn. Das letzte Etmal betrug 197 Sm.
Die Bram´s werden gesetzt. Da ist eine Menge los am Schiff. „All Hands on Deck“!
Zu Mittag gab es wieder eine gute Suppe, weiters kalten Reis und Fleischlaibchen mit Joghurt als Nachspeise. Die Köchin ist wieder einmal beleidigt weil die Wiener Gruppe die Essenszeiten noch immer nicht akzeptierten wollen.
Ich suche mir nach dem Essen in den armdicken zusammengerollten Landleinen ein ruhiges Plätzchen zum Tagebuchschreiben. Zum Tee um 16:00 Uhr gibt es dicken Haferschleim und Blätterteigtascherl. Gerlinde mag den Brei nicht und erntet dafür wieder einmal Böse Blicke!!!
Dafür sehen wir dann vom Bug aus einige Delphine die sich in der Bugwelle spielen.
„Parusnij Arval“!!!
Alle Segel werden geborgen und ein neuer Kurs bei 140° angelegt. Und ich werde schön langsam zum beliebten Fotomotiv, mit meinem Piratentuch.
Ständig fliegen Italiener und Ami´s um das Schiff. Aufklärer, Hubschrauber, F 18 alleine und in Formation. Alle wollen den Russensegler sehen und grüßen mit Tragflächenschaukeln.
Zum Sonnenuntergang klettert dann Antje mit ein paar Freunden auf den Großmast bis ins Top. Sie sind begeistert zurückgekommen.
19:00 Uhr Abendessen. Suppe, kalter Reis und Meeresfrüchteragout. Von 20:00 bis 24:00 Uhr sind wir wieder auf Ruderwache und fallen um 00:15 in unsere Kojen.
16. Oktober 2002
Wake up wie üblich um 07:00 Uhr
Frühstück mit Tee und Schinkenextrawurst.
Wir fahren den ganzen Tag unter Maschine.
Von Herrn Borne…. bekommen die Interessierten unter uns eine genaue Einweisung über Segel, Segelmanöver, Segelnamen, Belegung usw. Sehr Interessant! Er kennt sich sehr gut aus und ist auch allgemein über Großsegler und Schifffahrt sehr belesen.
Mittagessen: Suppe, Paniertes Huhn mit Reis und Pfirsichsaft. Ich rolle mich anschließend wieder in meine Taurollen zum Tagebuchschreiben. Gerlinde hält Siesta.
Am Nachmittag noch eine weitere Lektion über Segelsetzen, Brassen und allgemeine Arbeiten an Bord. Dann klettere ich mit Aike und Michael ins Rigg. Vor der ersten Plattform müssen wir aber umkehren da dort in den Wanten gearbeitet wird. Auf der Luvseite sind die Rahen komplett angebrasst und wir müssen nach außen umsteigen. Überhängend geht es dann auf die erste Plattform und ebenso weiter auf die zweite. Zwei Mann klettern weiter bis ins Top.


Teatime um 15:30. Es gibt für jeden eine Riesenportion Fruchtjoghurt, Saft und eine Banane.
Für 17:00 Uhr ist ein Wettkampf angesagt. Fünf Mannschaften werden beim Seilziehen ihre Kräfte messen. Wir Trainees werden unter lautem hallo unserer Mitsegler vierte.
Das wird dann auch ausgiebig im Leninraum bis zum Abendessen gefeiert.
Zum Abendessen gibt es dann Suppe, Kartoffelgulasch und Saft. Und wieder Leninraum bis 22:00 Uhr.
Herr Borne…. erzählte fantastisch von seinen verschiedenen Fahrten. Auch um Kap Horn. Aber Simon und Jonas, die beiden deutschen Jungs ziehen uns den Nerv. Die können vielleicht lästig sein. Wir gehen noch ein wenig an Deck. Draußen auf dem Meer sind Frachter und einige Fischerboote. Wahrscheinlich Tunesier. Wir sind ja sehr nahe an der Tunesischen Küste. Es ist sehr stimmungsvoll. Die Lichter am Meer, die Sterne, die warme Luft.

Es war wieder ein schöner Tag. Um 22:30 geht’s dann in die Koje.
17.Oktober 2002
Wake up um 07:00 Uhr.
Frühstück mit Tee, Käse und wie immer Marmelade, Weisbrot, Butter usw….
Es schmeckt ausgezeichnet, nur der ständige Zeitdruck beim Essen stört sehr.
Gegen 09:00 Uhr heißt es wieder „Parusnij Arval“. Diesmal werden fast alle Segel gesetzt. Natürlich versuchen auch wir mitzuhelfen und nicht im Weg herumzustehen. Es ist lustig, interessant und sehr anstrengend. Die Kadetten laufen beim Segelsetzen mit Wahnsinnstempo übers Deck. Und wir mitten drinnen. Pfffaaaauuu!!!! Dann wird das Deck geschruppt. Auch interessant. Aber diesmal ohne mich!
Zum Mittagessen gibt es paniertes Schnitzel mit Reis und Kirschenkompott als Nachspeise. Draußen gibt es nun mehr Frachtverkehr. Sie kreuzen unseren Kurs oder überholen uns. Seit dem morgen liegt die Insel Pantalleriea an unserer Backbordseite. Handyverbindung!!!
Zu Hause ist alles in Ordnung. Gegen 13:00 Uhr verschwindet die Insel im Dunst. Es ist heiß. Wir bekommen eine kurze Führung durch das Schiffsmuseum und dem Empfangsraum des Kapitäns. Statt Kaffee gibt es heute Cornflakes mit Milch und ein Stück Melone. Zum Abendessen gibt es Borscht (nit guat), Fleischklöße mit Buchweizen und Sauce. Saft wie immer.
Wir hocken dann bis Mitternacht an unserem Tisch im Leninraum und haben eine Mordsgaudi. An Deck ist es dann auch noch sehr schön, und wir bleiben bis 01:00 Uhr. Nachtruhe!
Aber die Lichter von Malta sind schon zu sehen.
18 Oktober 2002
Wake up heute schon um 06:00 Uhr.

Die Sedov am 18.10.2002 vor La Valetta - Malta
Nach der Morgentoilette und dem Frühstück sind wir schon ganz nahe der Hafeneinfahrt. Der Lotse kommt bereits an Bord. Direkt an der ersten Mole erwarten uns zwei Schlepper und bringen uns an den schönsten Anlegestellen vorbei in das letzte Eck des Industriehafens.
Alle sind enttäuscht. Auch die Mannschaft. Konstantinovic blickt ganz böse.
Wir gehen in die Stadt. Ein ganz eigenes Flair umgibt uns. England im Süden. So kann man es am besten beschreiben. Very British! St.Pauls Caterale, The Malta Expirience, Fußgängerzone mit Schaufensterbummel und Zimmersuche für die nächsten Tage.
Zum Abendessen sind wir wieder an Bord. Es gibt Suppe, gebackenen Fisch mit Reis und Krautsalat. Nach einem weiteren Ausflug in die Stadt bekommen wir noch kurz vor 22:00 Uhr in der Fußgängerzone ein Getränk bevor die Gehsteige hochgeklappt werden und wir wieder auf unser Schiff gehen. Wir verbringen unsere letzte Nacht an Bord noch bis 01:00 Uhr an Deck.
19 Oktober 2002
Heute dürfen wir wieder bis 07:00 schlafen.
Das letzte Frühstück mit Tee, Putenschinken, Käse usw. genießen wir noch bevor wir das Schiff verlassen und uns mit einem gemieteten Jeep zu unserem Zimmer begeben.
TSCHAU SEDOV
Vielleicht sehen wir uns ja einmal wieder.
Wir haben mit unseren deutschen Freunden noch einen herrlichen Tag auf Malta und Gozo verbracht bevor uns auch diese spätnachts verlassen haben.
Wir blieben noch fünf Tage auf Malta die wir mit verschiedenen Badetrips und Besichtigungstouren verbrachten und flogen dann mit Air Malta nach Hause.
Woran erkennt man den Sedov-Freund
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AM T-Shirt, |
an der Mütze |
und an einer Tätowierung |
Ansichten von Malta



La Valetta


